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19.02.2012

7 wertvolle Tipps

Hilfe, wir ziehen in erste gemeinsame Wohnung!

Umzug

Mit dem Einzug in die erste gemeinsame Wohnung beginnt ein neuer Abschnitt in jeder Beziehung - möglichen Gefahrenquellen sollten Sie vorbeugen (© Robert Kneschke/Fotolia.de)

Im Laufe einer Partnerschaft kommt man immer wieder an den Punkt, an dem man den nächsten Schritt wagen muss/sollte. Egal ob das das Kennenlernen der Freunde und Familie oder der erste gemeinsame Urlaub ist - diese Schritte bedeuten auch stets eine Bewährungsprobe für die Beziehung. Eine dieser besonderen Herausforderungen ist das Zusammenziehen. Damit das gemeinsame Leben auf engstem Raum nicht zu einer kräfteraubenden und partnerschaftsgefährdenden Angelegenheit wird, haben wir für Sie sieben hilfreiche Tipps gesammelt.

Beziehungs-Ratgeber

1. Auf das Timing kommt es an
Wie so oft im Leben gilt auch beim Zusammenziehen: Überstürzen Sie nichts. Den absolut 100-prozentigen Zeitpunkt gibt es nicht, aber Sie sollten die rosa Brille wenigstens für eine Weile absetzen und sich fragen, ob Sie wirklich (schon) mit Ihrer neuen Liebe zusammenziehen möchten.

Dabei ist es sicherlich hilfreich, wenn Sie ihn/sie erst mal besser kennen lernen. Im gemeinsamen Urlaub zum Beispiel. Oder indem Sie in einer Ihrer Wohnungen für ein paar Wochen zusammenleben und so gemeinsamen Alltag erfahren. Dies gilt natürlich besonders, wenn die Wohnung für zwei mit größeren Konsequenzen, einem Ortswechsel etwa, verbunden ist.
2. Der Raum macht die Musik
Sie haben sich entschieden, der Wunsch nach gemeinsamem Wohnen ist groß. Schön! Nun geht es an die Wohnungssuche - gerade in Ballungszentren eine schwierige Aufgabe, die Sie nichtsdestotrotz sorgfältig wahrnehmen sollten. Hat sich das Glücksgefühl, endlich alle Zeit der Welt gemeinsam zu haben, nach einiger Zeit gelegt, rückt die Wohnsituation stärker in den Vordergrund.

Wenn Sie dann feststellen, dass die Wohnung keine Fenster hat, führt das schnell zu Frustrationen, die sich auch auf die Beziehung niederschlagen. Auch wenn es nervt: Besichtigen Sie lieber eine Wohnung zu viel als eine zu wenig. Machen Sie sich vorher eine Checkliste, was Ihnen beiden wichtig ist: Balkon, Badewanne, Helligkeit, Größe, Nachbarn, Verkehrsanbindung...
3. Zelebrieren Sie den Einzug
Ein Umzug ist mit großen Veränderungen verbunden. Besonders wenn es aus dem Single-Haushalt in die gemeinsame Wohnung geht. Damit Sie nicht plötzlich "fremdeln", können Sie diese Veränderungen mit einem Trick positiv einfärben: Machen Sie schon den Einzug zum Event. Laden Sie Freunde dazu ein, machen Sie ein schönes Essen für die Umzugshelfer. Und vergessen Sie die Einweihungsfeier nicht - so können Sie sicher sein, dass Sie gut in den neuen vier Wänden ankommen.
4. Gestaltung macht den Meister
Kennen Sie die Szene aus "Harry & Sally"? Nein, nicht die, an die Sie jetzt denken, sondern die mit dem Wagenrad-Couchtisch. Wenn Sie Ihre Wohnung mit dem Partner teilen, teilen Sie sie auch mit seinem Geschmack. Hier ist Toleranz gefragt - selbst wenn Sie der Meinung sind, dass der Geschmack Ihres Liebsten/Ihrer Liebsten ganz ausgesprochen scheußlich ist.

Dass beide sich in der Wohnung wohlfühlen, können Sie vielleicht mit einem kleinen Kniff erreichen: Jeder richtet ein Zimmer ganz nach seinem Geschmack ein. Und an den übrigen Zimmern versuchen Sie sich gemeinsam. Apropos Wagenrad-Couchtisch: Überflüssiges und Doppeltes lässt sich gut auf dem Flohmarkt verkaufen - das macht Spaß, und vielleicht springt noch das Geld für einen Kurzurlaub dabei raus.
5. Organisation ist nicht alles, aber viel
So traurig das auch ist: Zusammenleben ist leider kein ewiges Champagnerfrühstück, sondern auch eine ordentliche Portion Alltag. Und die gilt es zu organisieren. Da sich weder der Abwasch von alleine erledigt, noch der Staub ohne Zutun verschwindet, sollten Sie besprechen, wie Sie mit diesen Alltagstätigkeiten umgehen. Je klarer Ihre Absprachen sind, desto weniger Konflikte treten später auf.

Sie müssen natürlich nicht gleich Stundenpläne aufstellen - aber eine grundsätzliche Planung, wer wann einkauft, wann der Wohnungsputz erledigt wird, wer was kocht, macht das Zusammenleben harmonischer. Und Outsourcing kann auch sinnvoll sein: Wenn beide viel arbeiten oder besonders faul sind, bewirkt die Einstellung einer Haushaltshilfe Wunder!
6. Mein Heim, dein Heim
In der gemeinsamen Wohnung ist das richtige Nähe-Distanz-Verhältnis zentral. Machen Sie sich bewusst, welche Freiheiten Sie benötigen. Dafür gibt es selbstverständlich kein Erfolgrezept. Der eine möchte Tisch, Bett und den ganzen Rest komplett teilen, der andere nicht. Manche Paare sind glücklich, wenn jeder sein eigenes Zimmer hat, andere nicht.

Finden Sie heraus, welcher Typ Sie sind, und gestalten Sie Ihr Zusammenleben danach. Inklusive persönlichem Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten. Dies betrifft nicht nur die Raumgestaltung, sondern das Zusammenleben insgesamt: Für eine Partnerschaft mit Zukunft ist es wichtig, dass jeder sein Leben lebt, seine eigenen Freunde hat und auch gelegentlich trifft.
7. Geregelte Verhältnisse
Unangenehm, aber sinnvoll: Regeln und Verträge. Wenn man frisch verliebt zusammenzieht, kann man sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Passiert das irgendwann dennoch, kommt häufig das böse Erwachen. Bei Trennungen wird die Wohnung oft zum Nebenkriegsschauplatz - und der billige CD-Ständer zum ultimativen Streitobjekt. Obwohl es letztlich nur darum geht, dem anderen eins auszuwischen.

Auch hier kann man gewisse Vorbeugungsmaßnahmen treffen: Achten Sie zum Bespiel darauf, dass Sie beide im Mietvertrag als Hauptmieter eingetragen sind - das schafft Klarheit. Und bei großen gemeinsamen Anschaffungen sollten Sie die Quittungen aufbewahren.

Übrigens: Auch wenn es ohne Hochzeit keine steuerlichen Vergünstigungen gibt, eine gemeinsame Wohnung spart trotzdem Geld. Fahren Sie beide mit dem Auto, können Sie eines als Zweitwagen anmelden. Doppelte Versicherungen können gekündigt werden und zu zweit verpflegt es sich auch kostengünstiger.

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