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Die größten Mail-Fallen beim Online-Flirt

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Die Suche nach dem idealen Partner ist gar nicht so schwer, wenn man allen Fallen aus dem Weg geht (© Fotolia.de)

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Die Liebe liegt auf der Tastatur, aber dort lauern auch Fallen
Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Ihr Online-Flirt plötzlich nicht mehr antwortet? Auf dem Weg zum Traumpartner verstecken sich gerade beim Mailen etliche Fettnäpfchen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.

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1. DIE GRUSSFORMEL-FALLE
Ob nun "Hallihallo, Zuckerschnute!" oder "Mein über alles geliebter Schatz!" - wer schon in den ersten Mails versucht, so oder ähnlich Vertraulichkeit herzustellen, wirkt schnell plump und distanzlos. Auch wenn es natürlich nicht schaden kann, einen unverwechselbaren, witzigen Ton anzuschlagen: Lieber erst mal einen Gang runterschalten und auf Bewährtes zurückgreifen - zumindest so lange, bis Sie einschätzen können, ob Ihr Mailpartner auf Ihrer Wellenlänge funkt bzw. sich einen ähnlich intensiven Umgang wünscht wie Sie.

Das gilt im Übrigen auch für die Verabschiedung: Im Zweifelsfall sind "Liebe Grüße" jederzeit letzten Worten wie "In ewiger Liebe" oder "Lass es krachen, Alter!" vorzuziehen.

2. DIE SCHUSSEL-FALLE
"Liebe Pia - das kann unmöglich Zufall sein: Auch ich bin ein Fan von Schlammcatchen!" Keine schlechte Einleitung - es sei denn, die dazugehörige Nachricht ist an Sybille, die erzkatholische Studienrätin und Bingo-Königin, adressiert.

Vermeiden Sie also unbedingt Nachlässigkeiten und Verwechslungen - schließlich erwecken diese bei Ihrem Online-Flirt schnell den Eindruck, er/sie wäre für Sie austauschbar. Besonders wenn Sie mehrere Korrespondenzen parallel führen: Achten Sie darauf, den Überblick zu behalten - sonst erscheinen Sie schnell oberflächlich und letztlich uninteressiert. Tipp: Korrekturlesen hilft!
3. DIE LABER-FALLE
"Nachdem ich dir in meiner letzten Mail von meinen ersten Wochen auf der Säuglingsstation berichtet habe, will ich nun auf die prägendsten Erfahrungen meiner Kinderkrippenzeit eingehen ..." Nichts gegen Offenheit - aber Sie sollten Ihr Gegenüber auch nicht mit einer Informationsflut überrollen.

Gerade beim anfänglichen gegenseitigen Abtasten empfiehlt es sich durchaus, sich ein wenig kürzer zu fassen. Kommen Sie also auf den Punkt, stellen und beantworten Sie Fragen und beschränken Sie sich auf interessante Details. Faustregel: Es ist besser, Ihren Flirt mit ein paar Andeutungen neugierig zu machen, als ihn/sie gleich mit Ihrer ganzen Lebensgeschichte zu langweilen.
4. DIE MAIL-BOMBARDEMENT-FALLE
"Huhu! Da bin ich wieder - sorry, war mal kurz zwei Minuten auf Toilette..." Natürlich kann es wunderbar sein, wenn man im ständigen Kontakt zu seinem Online-Flirt steht - aber eben nur, wenn beide Feuer gefangen und das gleiche Bedürfnis nach einem Daueraustausch haben. Gerade in der Anfangsphase gilt: Weniger ist manchmal mehr.

Warten Sie erst mal eine Antwort auf Ihre Nachricht ab, bevor Sie die nächste versenden - schließlich wollen Sie doch ins Gespräch kommen. Mails der Sorte "Langweile mich - und frage mich, was du gerade tust ..." können - zumindest, wenn sie gehäuft auftreten - leicht verschrecken. Zudem erwecken Sie damit den Eindruck, als würden Sie den Großteil Ihrer Zeit vor Ihrem Rechner verbringen.
5. DIE INSIDERGAG-FALLE
"Hallo (:-), verdammt, mein Chef macht heute voll einen auf +0:-), mir ist echt zum :'-( Geht's dir auch so (:-&*`?" Auch wenn Sie noch so sehr auf Abkürzungen und Emoticons stehen, muss das bei Ihrem Online-Flirt nicht unbedingt genauso sein. Wenn Internet-Anfänger für Ihre Nachrichten also einen Simultanübersetzer benötigen, läuft irgendetwas falsch.

Zum Einstieg empfiehlt sich deshalb unbedingt eine allgemein verständlichere Ausdrucksweise. Gleiches gilt übrigens für versteckte Anspielungen auf Ihren Lieblings-Rollenspielcharakter, den mongolischen B-Movie-Darsteller oder die frühen Schriften des Diogenes Laertios. Ohne Bezug wirkt dergleichen schnell verschroben oder löst schlichtes Unverständnis aus.
6. DIE VERALLGEMEINERUNGS-FALLE
"Ich persönlich bin ja der Meinung, dass die Binnennachfrage durch eine Mehrwertsteuererhöhnung langfristig sogar gestärkt würde!" Mmhhh ... interessant. Auch wenn es Ihnen noch so schwer fallen sollte, über Persönliches zu schreiben: Weichen Sie nicht auf allgemeine Themen wie Politik, Wirtschaft oder Meteorologie aus, um "Zeilen zu schinden".

Beim Online-Flirt geht es darum, einander kennen zu lernen - und nicht Allgemeinplätze auszutauschen. Statt sich also ellenlang über die Schönheit der griechischen Inseln auszubreiten, erzählen Sie lieber, wie Ihnen dort beim Bootsausflug speiübel wurde.

Noch besser: Bleiben Sie im Hier und Jetzt: Wenn Sie sich beim Tippen versehentlich Kaffee über die Tastatur schütten oder der Kollege nebenan mit einer Knoblauchfahne nervt, schreiben Sie es nieder. Ihr Umgang mit Alltäglichkeiten sagt allemal mehr über Sie aus als Ihre Meinung zu gesamtgesellschaftlichen Fragen.

7. DIE BELEIDIGTE-LEBERWURST-FALLE
"Was heißt hier eigentlich 'nicht interessiert'? Habe ich doch gleich vermutet, dass eine verknöcherte alte Jungfer wie du..." Jemand sagt nach ein paar Mails höflich, aber bestimmt "Adieu!" - und Sie nehmen es persönlich? Wer so reagiert, zeigt dem anderen nur, dass die Absage die richtige Entscheidung war.

Auch wenn Sie selbst an einem weiteren Austausch interessiert gewesen sein sollten und nun schmerzlich getroffen sind: Nehmen Sie Absagen generös entgegen und wünschen Sie freundlich "Alles Gute". Sie können nicht alle haben! Machen Sie sich klar, dass die Gründe für den Abbruch des Kontaktes nach ein paar Mails wohl kaum in Ihrer Person liegen können - und dass es den anderen womöglich einige Überwindung gekostet hat, Ihnen gegenüber so ehrlich zu sein.
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