Förderprogramme Energie

Österreichs Energiezukunft hat bereits begonnen

Österreichs Energiezukunft hat bereits begonnen

Innovationsministerin Doris Bures und Energieforscherin Brigitte Bach diskutieren über innovative Energielösungen (© BMVIT)

Doris Bures
Innovationsministerin Doris Bures und Energieforscherin Brigitte Bach diskutieren über innovative Energielösungen
Österreich hat eine riesige ungenutzte Energieressource. Sie heißt Energiesparen. Denn die ergiebigste Energiequelle ist die Erhöhung der Energieeffizienz. „Durch gezielte angewandte Forschung kann ein wesentlicher Beitrag zur Verringerung des Energieverbrauchs in Österreich geleistet werden. Deshalb freut es mich besonders, dass laut aktueller Energieforschungserhebung 2009 der Einsatz der öffentlichen Hand in diesem Bereich seit 2007 um 200 Prozent gestiegen ist. 2009 hat die öffentliche Hand bereits 92 Millionen Euro in Energieforschung investiert“, sagt Innovationsministerin Doris Bures. „Österreich ist damit an dritter Stelle in den EUStaaten in Sachen nichtnuklearer Energieforschung.“

Riesiges Energiesparpotenzial
Laut Berechnungen der TU Wien können 25 Prozent der heute in Österreich verbrauchten Energie durch optimierte Energieeffizienz eingespart werden. Das ist drei Mal so viel Energie, wie alle kalorischen Kraftwerke in Österreich erzeugen.

900 Energieprojekte
Diese Energiespar-Quelle wird durch angewandte Forschung erschlossen. 40,6 Prozent der 92 Millionen Forschungs-Euro wurden für bessere Energieeffizienz aufgewendet. 35,3 Prozent für erneuerbare Energieträger. Mehr als 900 Energieprojekte wurden damit gefördert. 55 Millionen Euro davon stammen vom BMVIT und vom Klimaund Energiefonds. „Mit weniger Energie mehr bewegen ist der Grundsatz kluger Energieforschung. Es geht nicht um Einschränkungen der Lebensqualität, sondern darum, durch kluge Forschung und Anwendungen Wirtschaftswachstum vom Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu entkoppeln“, so Innovationsministerin Bures.

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