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22.03.2011

Energieautarkie angestrebt

Raus aus Atom, rein in Erneuerbare

Umweltminister Niki Berlakovich: "Mein Ziel ist klar: Ich will, dass Österreich unabhängig von den Öl-, Gas und Atomlobbys wird. Das ist machbar: Bis 2050 können wir Österreich zu 100% mit sauberer heimischer Energie versorgen."

Niki Berlakovich

Umweltminister Niki Berlakovich: "Erneuerbare Energien und Energiesparen sind die einzigen sinnvollen Antworten auf Atom und die immer teurer werdenden fossilen Energien" (© BMLFUW/Kern)

Die Bilder aus Japan führen uns vor Augen, welche Risken Atomkraft mit sich bringt. Deshalb setzt sich Umweltminister Niki Berlakovich für den Ausstieg Europas aus der Atomkraft ein – und dafür, dass Österreich unabhängig wird von Energieimporten. Das ist möglich, wie jetzt eine Studie von namhaften Wissenschafterinnen und Wissenschaftern bestätigt: Österreich kann aus heimischen Ressourcen so viel Energie erzeugen, wie es selbst verbraucht. Sauber und erneuerbar. Bis 2050 könnte Österreich energieautark sein, das heißt ausreichend Energie aus Wasser, Sonne, Wind und Biomasse erzeugen. 100 % saubere Energie Made in Austria.

Autarkie macht unabhängig
Umweltminister Berlakovich: „Ich will Österreich in Richtung Energieautarkie führen. Autarkie macht uns unabhängig, stärkt die Wirtschaft und ist gut für die Umwelt. Meine drei Schwerpunkte auf diesem Weg: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und green jobs.“

Jede Kilowattstunde zählt
Jede Kilowattstunde aus Erneuerbaren ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung. Das Umweltministerium beschleunigt diese Entwicklung durch Förderaktionen im Ausbau der Erneuerbaren: mit der Photovoltaikförderung, einem Programm für die Umstellung des Heizsystems und kompetenter Beratung über klima:aktiv, aber auch im Bereich Einsparung – Stichwort Thermische Gebäudesanierung.

Für morgen statt von gestern
Die Energieversorgung steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Haushalte und auch Staaten müssen ihre Energiesysteme ändern. Berlakovich: „Ich will, dass Österreich die Nase vorn hat. Ich will, dass unser Energiesystem für morgen ist und nicht von gestern. Was von gestern ist, ist für mich klar: Öl, Gas und Atom.“ Der Minister weiter: „AKWs gehören zu den größten Irrtümern des vorigen Jahrhunderts. Es ist die Pflicht unserer Generation, damit Schluss zu machen und das Zeitalter der Erneuerbaren einzuleiten.“

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