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23.09.2011

100 Suchen sind 28 Minuten Licht

Google braucht so viel Strom wie eine Großstadt

Lange wurde darüber spekuliert, nun ist es offiziell: Der Stromverbrauch von Googles gigantischen rechenzentren liegt bei 2,26 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht dem bedarf einer europäischen Großstadt. Und: 100 Mal "googeln" entspricht 28 Minuten elektrischem Licht.
Google Stromverbrauch

Google ist ein wahrer Stromfresser (© Google/Fotolia.com)

Doch Google lässt sich nicht so einfach als Stromfresser hinstellen - auch wenn es momentan so ist. Der Konzern investiere massiv in regenerative Energien und auch jetzt würden die Rechenzentren bereits "nur" die Hälfte dessen verbrauchen, was "üblich" sei, erklärte Google-Manager Urs Hoelzle. "Unsere Rechner verbrauchen weniger Energie pro Nutzer, als ein Licht, das drei Stunden brennt", relativiert Hoelzl.

Bei einem Kundenstamm von rund einer Millarde Menschen macht das aber einiges aus. Der Stromverbrauch des Konzerns war jahrelang gut gehütet. Zu groß war die Angst des Internetriesen davor, dass die Konkurrenz Anhaltspunkte dafür bekommt, wie schnell Google wächst. Über die Server von Google laufen nicht nur die Anfragen der Suchmaschine, sondern auch Videos von Youtube, der E-Mail-Dienst Gmail oder das soziale Netzwerk Google+.

Nutzerseitiger Stromverbrauch
Aus dem Stromverbrauch von Google lässt sich der eines jeden Nutzers ausrechnen. Das Ergebnis ist ebenso gewaltig wie erschreckend: Hundert Mal "googeln" mit der Internet-Suchmaschine benötigt demnach genauso viel Strom wie eine 28 Minuten lang brennende 60-Watt-Glühbirne. Dreitägiges Abspielen von Youtube-Videos schlucke genauso viel Energie wie die Herstellung, Verpackung und Lieferung einer DVD.

In Erklärungen scheint sich Google zwar des Energieverbrauchs bewusst, nimmt diesen aber gleichzeitig auch ein wenig auf die leichte Schulter. Dem Unternehmen zufolge funktionieren alle Dienste kohlendioxidneutral, weil der CO2-Ausstoß durch den Kauf von Schadstoffzertifikaten ausgeglichen werde - quasi wandert Geld über den Tisch, damit der Schadstoffausstoß nicht als heiße Luft wird.

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