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02.11.2011

Nokia gegen Samsung

Das Rennen um das erste biegbare Handy

Samsung Handy

Das Samsung-Amoled-Display soll biegbare Handys möglich machen (© intomobile.com)

Dass nach Touchscreen-Funktionen bei Smartphones noch lange nicht Schluss ist, sind sich die Experten einig. Die Konzerne Nokia und Samsung liefern sich derzeit ein äußerst heißes Rennen: Beide arbeiten an einem biegsamen Handy, beide haben bereits Prototypen veröffentlicht. 2012 könnte bereits das erste Gerät erscheinen.

Eine Nasenlänge voraus ist Samsung: Bereits Anfang 2011 wurde ein flexibles Amoled-Display vorgestellt, das bereits 2012 bei Smartphones eingesetzt werden soll. Der Vorteil von flexiblen Displays: Sie sind bei weitem widerstandsfähiger als andere Handyscreens und sind dementsprechend schwerer kaputtzukriegen.

Außerdem bietet ein biegsamer Bildschirm neue Möglichkeiten des Designs. Samsung will aber gar noch einen Schritt weitergehen und arbeitet fieberhaft an einem Prototypen, bei dem das gesamte Display nicht nur gebogen, sondern nach Belieben zusammengefaltet werden kann - wann dies marktreif sein könnte, hält Samsung aber noch geheim.

Nokia legt nach
Auch wenn Nokia bei der Entwicklung von flexiblen Smartphones noch nicht ganz so weit wie der Konkurrent ist, steht dort bereits fest: Das flexible Handy soll sich nicht nur biegen lassen, sondern vor allem durch Biegung gesteuert werden. Ob dies beim Samsung-Gerät möglich sein wird, ist noch nicht bekannt.

Nokia zeigte in einem Video bereits erste Bedienmöglichkeiten. Biegt man das Display durch, zoomt man damit in ein Bild. Werden die Ecken gegeneinander verdreht, kann man durch Seiten oder Fotos blättern. Die große Frage, die sich bisher noch beiden Herstellern stellen dürfte: Wie werden die nicht oder nur zum Teil biegbaren Komponenten, wie Prozessor, Speicher oder Akku untergebracht?

 


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