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Google Chrome zieht an Mozilla Firefox vorbei

Google CEO Eric Schmidt

Google-Chef Eric Schmidt kann zufrieden sein: Chrome nähert sich in Sachen Marktanteil dem Internet Explorer zunehmend an

Google CEO Eric Schmidt

Google-Chef Eric Schmidt kann zufrieden sein: Chrome nähert sich in Sachen Marktanteil dem Internet Explorer zunehmend an

Google Chrome holt immer mehr auf. Binnen zwei Jahren hat der Browser seinen Marktanteil mehr als verfünffacht. Firefox hat er nun bereits hinter sich gelassen und nimmt jetzt Kurs auf den Internet Explorer.

Google Chrome ist massiv im Aufwind. Vor zwei Jahren hatte der Browser weltweit einen Marktanteil von 4,66 Prozent. Eine rasante Aufholjagd begann. Nun hält Chrome bei 25,69 Prozent, wie das Marktforschungsunternehmen "StatCounter" berichtet. Damit hat der Google-Browser das Konkurrenzprodukt Firefox von Mozilla (25,23 Prozent) überholt.

Der Internet Explorer ist derzeit noch außer Reichweite und liegt mit 40,63 Prozent an der Spitze. Das verdankt das Microsoft-Produkt auch dem Umstand, dass er in den USA sehr beliebt ist, wo er sogar die Hälfte des Marktes dominiert. In Europa greifen Internet-User gerne auf Alternativen wie Chrome, Firefox oder Opera zurück.

"Wir können uns auf einen faszinierenden Kampf zwischen Microsoft und Google einstellen. Das Tempo des Wachstums von Chrome deutet darauf hin, dass der Browser weltweit ein echter Rivale für den Internet Explorer werden wird", erklärte Aodhan Cullen, Chef von "StatCounter".

Im Vergleich dazu die Zahlen von Heute.at:
Hier führt der Internet Explorer mit 39% immer noch deutlich das Feld an, gefolgt vom Firefox mit 30%. Eine treue Apple-Nutzerschaft verhilft dem Safari auf Platz 3 - mit 10% knapp vor Googles Chrome (8%), der bei Heute-Lesern nur den vierten Platz erreicht.

Nennenswert in diesem Zusammenhang ist vielleicht noch die Tatsache, dass Österreich seit Kurzem als eines der sechs ersten Länder weltweit ausgezeichnet wurde, in denen der Marktanteil der bereits 11 Jahre alten Version 6 des Internet Explorers unter 1% Marktanteil gesunken ist. Internet Explorer 6 gilt als Hemmschuh moderner Webstandards, da er mit einer weltweiten Verbreitung von immer noch 8.3% der technisch am weitesten abgeschlagene Browser ist. Microsoft betreibt seit einigen Jahren eine Kampagne, um dem Browser-Urgestein langsam aber sicher den Wind aus den Segeln zu nehmen.

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