Google bestraft sich selbst Multimedia

Chrome-Browser im Suchindex herabgestuft

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Suchmaschinenanbieter stufte eigenen Browser für 60 Tage herab

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Suchmaschinenanbieter stufte eigenen Browser für 60 Tage herab

Google hat sich nach einer missglückten Werbekampagne selbst bestraft. Da in bezahlten Blogeinträgen auf die Homepage des Browsers verlinkt worden war, wird die offizielle Website von Google Chrome für zwei Monate im Suchindex herabgestuft. Dadurch taucht die Seite bei Suchanfragen nicht mehr unter den Top-Ergebnissen auf.

Ein Dienstleister hatte bezahlte Blog-Einträge mit Werbung für Chrome ins Netz gebracht. Davon enthielt mindestens ein Artikel auch einen Link zu Googles Chrome-Seite, der die Position im Suchindex beinflusste. Der weltgrößte Suchmaschinenanbieter missbilligt Werbung für Websites durch gekaufte Links und greift dann meist mit einer Herabstufung der Homepages oder der Verbannung aus dem Suchindex durch.

Plätze an der Spitze heiß begehrt
Obwohl nur in einem Fall ein Verstoß gegen die Google-Richtlinie festgestellt worden sei, wird die Webseite www.google.com/chrome für 60 Tage im Suchindex herabgestuft. Das kündigte der zuständige Google-Manager, Matt Cutts, am Mittwoch an. Wenn man jetzt etwa nach dem Begriff "Browser" sucht, taucht Chrome nicht mehr vorne auf. Die Plätze an der Spitze der Suchergebnisse sind heiß begehrt, weil diese deutlich häufiger als Ergebnisse auf den weiteren Seiten angeklickt werden.

Google: "Wollten nur Videoanzeigen schalten"
Matt Cutts erläuterte, der Konzern habe lediglich Videoanzeigen schalten wollen, am Ende seien dabei aber die bezahlten Blogeinträge herausgekommen. Es sieht danach aus, als hätte die von Google beauftragte Werbeagentur eine weitere Firma eingeschaltet, die auf "gesponserte Blogeinträge" spezialisiert ist.


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