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02.02.2012

Radiotest 2. Halbjahr 2011

ORF-Radios dominieren weiter Markt

Radio Musik Internet Kopfhörer

(© Fotolia.com)

Radiohörer sind Gewohnheitstiere. Das legt zumindest der aktuelle Radiotest nahe, der im zweiten Halbjahr 2011 eine wie eh und je festgefahrene Radiolandschaft zeichnet.

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Dominiert wird der Markt wie gewohnt von der ORF-Radioflotte, die bei den Hörern ab zehn Jahren 75 Prozent Marktanteil verbuchen konnte. Die Privaten kamen österreichweit auf einen Marktanteil von 23 Prozent und konnten den ORF-Radios im Vergleich zum Vorjahreszeitraum immerhin einen Prozentpunkt abluchsen.

Top: Ö3 trotz -1 Prozent
Der österreichweit mit Abstand meistgehörte Sender war Hitradio Ö3, das allerdings einen Prozentpunkt einbüßen musste (von 32 auf 31 Prozent). Das ebenfalls bundesweit empfangbare Privatradio Kronehit konnte im gleichen Zeitraum einen Prozentpunkt (von fünf auf sechs) zulegen. Alle Sender des ORF zusammen hatten eine konstante Tagesreichweite von 69,6 Prozent und damit täglich ein Publikum von rund 5,2 Millionen. Drei von vier gehörten Radiominuten entfielen damit auf den ORF, rechnete dieser am Donnerstag in einer Aussendung vor.

Ö1 und FM4 halten Hörer
In sechs Bundesländern konnten jeweils die Regionalradios des ORF den größten Marktanteil verbuchen. Bis auf Wien, Niederösterreich und Oberösterreich, wo jeweils Ö3 die Nase vorne hatte, waren die ORF-Bundeslandsender die meistgehörten Sender ihrer Region. In Summe musste die ORF-Regionalflotte beim Marktanteil aber einen Prozentpunkt einbüßen (von 37 auf 36 Prozent). Ö1 konnte österreichweit seinen Marktanteil von sechs Prozent halten, ebenso wie FM4, das bei der Zielgruppe ab zehn Jahren auf zwei Prozent, bei den Jungen von 14- bis 49 auf vier Prozent kam.

Radio Energiy verliert
Am heiß umkämpften Wiener Radiomarkt konnten die ORF-Sender ihre Marktanteile ebenfalls stabil halten, leichte Schwankungen gab es bei den Privatsendern. Radio Energy musste bei der Zielgruppe ab zehn Jahren einen Prozentpunkt Marktanteil einbüßen (von sechs auf fünf Prozent), während Radio Arabella einen Prozentpunkt dazugewinnen konnte (von sieben auf acht Prozent). In der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen verlor Arabella allerdings einen Prozentpunkt (von vier auf drei). Genau umgekehrt verhielt es sich bei 88.6 , das in der jungen Zielgruppe von sechs auf sieben Prozent zulegen konnte in Summe aber einen Marktanteilsrückgang von fünf auf vier Prozent verzeichnete. Radio Niederösterreich wurde in Wien von acht Prozent der Hörer eingeschaltet (sieben Prozent im Vorjahreszeitraum).

Der ORF nahm die Ergebnisse des Radiotests zufrieden zur Kenntnis. Radiodirektor Karl Amon freute sich in einer Aussendung über die "hohe Akzeptanz beim Publikum in Zeiten des zunehmenden Mitbewerbs", die die Tag für Tag geleistete Qualitätsarbeit der ORF-Radiomannschaft unter Beweis stelle.

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