Student knackt Facebook Multimedia

Größter Internet-Hack vor Briten-Gericht

Größter Internet-Hack vor Briten-Gericht

Im Facebook-Hauptquartier in Menlo Park hatte man gegen den Hacker keine Chance (© EPA)

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Im Facebook-Hauptquartier in Menlo Park hatte man gegen den Hacker keine Chance
Acht Monate Haft fasste der 26-jährige Informatikstudent aus, obwohl selbst der Richter zugeben musste, dass der Hacker weder Informationen weiterleiten noch sich bereichern wollte. Bei der Urteilsverkündung sagte der Richter eines Londoner Gerichts am Freitag, die Folgen des Hackerangriffs hätten für Facebook "verheerend" ausfallen können.

Der 26-jährige Student aus Yorkshire im Nordosten Englands hatte gestanden, im April und Mai einen Hackerangriff auf Facebook gestartet zu haben. Er knackte demnach das Nutzerkonto eines Facebook-Mitarbeiters, während dieser im Urlaub war, und gelangte so an geheime interne Daten. Er beteuerte aber vor Gericht, er habe als "ethischer Hacker" lediglich Sicherheitslücken aufdecken und Facebook über diese informieren wollen. Gleiches habe er bereits beim US-Internetriesen Yahoo gemacht. Finanziellen Motive habe er keine gehabt.

Größter Hackerangriff vor britischem Gericht
Der Hacker hatte zwar versucht, seine digitalen Spuren zu verwischen. Facebook entdeckte den Angriff aber, am 2. Juni durchsuchten Beamte der US-Bundespolizei FBI die Wohnung des Studenten. Die Staatsanwaltschaft hatte von dem größten Hackerangriff auf ein soziales Online-Netzwerk gesprochen, der je vor einem britischen Gericht verhandelt worden sei.

APA/Red.


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