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02.03.2012

Beamte spionieren online

Facebook-Wirbel um neues Polizei-Gesetz

Facebook

(© Joerg Koch (dapd))

Die Nachricht über einen neuen Passus im Sicherheitspolizeiegsetz, wonach die Polizei weitreichendere Rechte in Bezug auf online-Überwachungen erhalten, lösen eine Lawine des Protests im Internet aus. Für fast die Hälfte der "Heute.at"-Leser (44 %) ein Grund, deswegen Facebook zu verlassen.

Polizei liest mit auf Facebook! Diese Meldung hat große Unsicherheit bei den "Heute"-Lesern erzeugt. Dutzende riefen in der Redaktion an und erkundigten sich über die Möglicheiten, einer Kontrolle zu entgehen. Und bei einer Online-Umfrage gaben 44 Prozent ein, deswegen aussteigen zu wollen.

So löschen Sie Ihren Facebook-Account:
  • Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten bei Facebook ein.
  • Rufen Sie die Seite http://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account auf.
  • Klicken Sie  auf "Absenden".
  • Ein Pop-Up erscheint. Geben Sie dort Passwort und Sicherheitsabfrage ein und bestätigen die Eingaben.
  • Sie werden informiert, dass Ihr Account binnen 14 Tagen nachhaltig gelöscht wird.
  • Der Weg zurück ist aber noch offen, denn wenn Sie sich mit Ihren Daten einloggen, dann können Sie die  Lösch-Anfrage binnen der nächsten 14 Tage zurückziehen.

Eine wirkliche Flucht aus Facebook gibt es aber nicht. Denn: Facebook speichert Ihre Daten trotzdem im Hintergrund weiter, was viele Datenschützer kritisieren. Bei einer Verhandlung mit dem österreichischen Facebook-Kritiker und Studenten Max Schrems hatte Facebook jedoch zugestanden, künftig die Daten im Hintergrund ebenfalls zu löschen.
 


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