Ballzauber-Alternative zum grißen "FIFA 12" Multimedia

FIFA Street

FIFA Street

Straße statt Stadion: Beste Voraussetzungen für Ballzauber (© GamingXP / EA)

FIFA Street
Straße statt Stadion: Beste Voraussetzungen für Ballzauber
Vier Jahre sind seit dem letzten „FIFA Street” vergangen. Nun stehen wieder Ballakrobatik, Übersteiger und sonstige Tricks mit dem runden Leder im Vordergrund. Aber warum sollte ich mir „FIFA Street” zulegen, wenn ich bereits “FIFA 12” besitze, fragen Sie? Ist es eigentlich nicht eh dasselbe? Nun, das Grundprinzip ist natürlich gleich – eh klar, nachdem sich beide um Fußball drehen – aber vom Spiel an sich könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Immerhin geht es bei „FIFA Street“ viel trickreicher zur Sache als auf dem großen Feld.

 Bei „FIFA 12“ ist der Einsatz von Tricks nicht unbedingt von Nöten und für den Einsteiger anfangs doch mit einigen Schwierigkeiten verbunden – vor allem wenn man den passenden Trick im richtigen Moment fehlerfrei abrufen will. Bei „FIFA Street“ dagegen ist das Tricksen von essenzieller Bedeutung für das gesamte Gameplay und für den Einsteiger barrierefreier zu erlernen.

Variantenreich
FIFA Street
Ballzauber abseits großer Stadien.
Nach dem Start des Spiels hat man die Qual der Wahl. Eine schnelle Partie in einem der verschiedenen Modi vielleicht? Da stehen unter anderem Futsal, Panna und der neue Modus Letzter Mann (trifft man, verliert man den Torschützen; Ziel ist es keine Spieler mehr am Feld zu haben) zur Auswahl. Die World Tour als Alternative dazu ist ein sozial vernetzter Modus. Man beginnt klein, arbeitet sich durch Challenges und Turniere hoch und kann zig Objekte freischalten, wodurch für Langzeitmotivation gesorgt ist. Die Möglichkeit diesen Weg mit Freunden zu beschreiten ist natürlich ein toller Bonus.

Schon in den ersten Sekunden am Betonplatz kann man auf eine breite Palette von Tricks zurückgreifen, was dem Gameplay sehr zu Gute kommt. Hinzukommt, dass man durch die 50 neuen Trickbewegungen, vor allem Anfangs immer wieder noch unbekannte Moves sieht. Die Steuerung geht dabei jedem, der schon einmal einen „FIFA“-Titel gespielt hat, intuitiv von der Hand und ist auch für Einsteiger leicht zu erlernen. Simple Tricks sind schnell ausgeführt, aber um diese auch perfekt einsetzen zu können oder die schwierigsten Kunststücke fehlerfrei zu absolvieren, muss man sich doch deutlich eingehender mit dem Spiel befassen.

Virtueller Kick im Park
Der World Tour Modus bietet ein besonderen Mehrwert den Multiplayer betreffend. Schnell ist man mit Freunden vernetzt und kann wie in seiner Jugend ein Kickerl in Park um die Ecke organisieren. Sollte man mit „FIFA Street“ nicht einfach auf Freunde zurückgreifen können, schafft die gewohnt große „FIFA“-Community Abhilfe.  Durch die authentisch umgesetzten Spielplätze im Graffiti-Look und dem passenden Soundtrack kommt jedenfalls eine passende Street-Atmosphäre auf.

Wer eine Abwechslung zu dem typischen „FIFA“-Großfeld-Feeling sucht und gerne sehenswerte Tricks mit dem Ball vollführt, findet also in „FIFA Street” eine gelungene Alternative, die das Potenzial hat, langfristig zu motivieren. Ich glaube jedoch, dass der Titel für viele eher ein kürzerer Abstecher sein wird, den man immer wieder zwischendurch einlegt. Also kein Ersatz für „FIFA 12“, sondern eine kurzweilige Abwechslung.

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