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27.03.2012
Total War: Shogun 2
"Fall of The Samurai": Kanonen statt Schwerter
Da Ende einer Ära: Auf Samurai-Tradition wird geschossen ... (© GamingXP / Sega)
Im Japan des 19. Jahrhunderts setzen die Kaiserlichen setzen alles daran aus Japan wieder ein Kaiserreich zu machen, gegen den Widerstand des Tokugawa-Shogunats – ein Unterfangen, das im Boshin-Krieg seinen traurigen Höhepunkt findet. Mit den westlichen Feuerwaffen ausgestattet gelingt es den Kaiserlichen die Samurai dem Erdboden gleich zu machen. In eben diese Epoche wirft Sie die neue Standalone-Erweiterung zu „Total War: Shogun 2“, und wie immer in der Strategiespiel-Reihe ist auch „Fall of the Samurai“ sehr auf geschichtliche Nähe bedacht.
Zeitalter der Feuerwaffen
Da man gegen die mächtigen Feuerwaffen der Kaiserlichen keine Chance hat, sollte man sich besser selbst welche besorgen. Zum Glück darf sich jeder mit genügend Geld von den westlichen Mächten beliefern lassen. Als Besonderes wertvoll ist die Gatling Gun anzusehen – mal abgesehen von einer etwas Fehleranfälligen KI. Doch wenn diese Waffe einmal ihre vier Läufe zum Rotieren und Glühen bringt, steht bekanntlich selbst ein Tom Cruise („The Last Samurai“) nicht mehr auf. Aber auch auf dem Seeweg gibt es wieder hitzige Gefechte und dieses Mal dürfen Sie sogar ufernahe Städte, Siedlungen und Festungen angreifen. Umgekehrt gilt dasselbe, zur Verteidigung dieser Punkte können jetzt auch Kanonen aufgestellt werden.
Um seine Streitmacht neben dem Erfahrungsgewinn im Laufe der Schlachten zusätzlich zu verbessern, gibt es auch amerikanische, britische und französische Veteranen, die für ordentliche Boni auf dem Schlachtfeld sorgen. Für noch mehr taktische Tiefe sorgt auch die Einführung der Eisenbahn, die schnellere Truppenverschiebungen ermöglicht. Natürlich sind die Eisenbahnstrecken auch für den Gegner wichtig und so werden sich etliche Schlachten um wichtige Bahnlinien ergeben. Auch drei neue zeitgemäße Agenten sind dabei, die sich den Truppen im Kampf anschließen oder sich auch für diverse Sabotageakte bereit erklären. Weggefallen ist dafür die Sorge um die Nahrungsversorgung von Truppen und Bevölkerung.
Glanz einer neuen Ära
Eisenbahn, Feuerwaffen, keine Nahrung, dafür aber eine längere Spieldauer durch mehr Runden: „Total War: Shogun 2 – Fall of the Samurai“ bringt viel Neues und eine eigentlich traurige Geschichte mit sich. Der Untergang der edlen, traditionsbewussten Schwertkämpfer wird hier noch einmal ganz genau durchgenommen und der Spieler darf selbst in die Geschichte eingreifen. Die wieder erstarkten Seeschlachten bringen zusätzlichen Pep in das Spielgeschehen und die vielen neuen Möglichkeiten lassen das Spiel in einem neuen Glanz erstrahlen. (© GamingXP)
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