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29.03.2012
Operation Raccoon City
Endlich auf der dunklen Seite der “Resident Evil”-Macht
Umbrella-Agenten im Einsatz (© GamingXP / Capcom)
RE: Operation Raccoon City
Brutaler Trailer
So fies sind Umbrella-Agenten
Nemesis
Blick auf einen harten Gegner
Im September des Jahres 1998 wurde eine vierköpfige Umbrella-Spezialeinheit nach Raccoon City entsandt, um mit Hilfe des legendären Hunk den G-Virus von Dr. William Birkin zu ergattern und zu den zuständigen Stellen zurückzubringen. Was in der Folge passierte, ist „Resident Evil“-Geschichte. Doch halt: Diesmal durchleben Sie die Story auf Seiten des Wolfpacks, also besagten Umbrella-Teams.
Auf in den Kampf
Am Beginn der Kampagne wählen sie den eigenen Charakter und der anderen Teammitglieder aus einer Auswahl von sechs Söldnern. Mit verschiedenen Hintergrundgeschichten, Spezialfähigkeiten und Waffen ausgestattet, füllen sie Rollen wie Sanitäter, Aufklärer oder Wissenschaftler, unterscheiden sich aber in Sachen Gameplay nur marginal voneinander. Nach einer kurzen geschichtlichen Einführung treffen wir im Eingangsbereich einer Umbrella-Forschungseinrichtung erstmals auf Hunk. Der altgediente Veteran begleitet uns zum Labor von William Birkin. Unterwegs weist er uns darauf hin, dass ein anderes Umbrella-Team den Wissenschaftler beschützt. Sie spielen jedoch keine Rolle und sind bei Kontakt zu eliminieren. Ähnlich simpel gestrickt bleibt die Story im weiteren Spielverlauf.
Während man dann gegen Spezialeinheiten, Zombies, Cops und Umbrella-Söldner antritt, wird man in den Tipps angewiesen, darauf zu achten Kopfschüsse zu setzen, um Munition zu sparen und Gegner rasch auszuschalten. Doch selbst mit einer schweren MG bedarf es oft mehr als einer Salve, um Söldner in den Staub zu schicken – auf Schwierigkeitsgrad Amateur. Immerhin, die KI macht einem das Leben durch kopfloses Agieren leicht. Oder im Fall der ebenso kopflosen KI-Kameraden schwer.
Gemeinsam stärker
Damit kommen wir auch schon zum Herzstück des Spiels. „Resident Evil: Operation Raccoon City“ ist als Koop-Game konzipiert und so liegt die wahre Stärke des Third-Person-Shooters im Zusammenspiel mit Freunden oder auch Fremden. Zahlreiche Spielmodi warten online auf den Spieler und bieten eine breite Palette an Möglichkeiten. Auch wenn das gemeinsame Durchstreifen von Raccoon City nichts an der platten Story oder daran, dass „Resident Evil: Operation Raccoon City“ grafisch und akustisch nur Mittelmaß ist, ändert, macht es doch deutlich mehr Spaß.
Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch und vielleicht lastet das Erbe einer Kultbrand zu schwer auf den Schultern. Wie auch immer, „Resident Evil: Operation Raccoon City“ kann sich aus der breiten Masse an Zombie-Actiongames nicht abheben und bleibt trotz gelungener Mehrspieler-Ansätze deutlich hinter dem Erhofften zurück. Durch die Aneinanderreihung von Missionen kommt die Story nie so richtig in die Gänge und lässt zudem das gewisse „Resident Evil“-Flair vermissen. Was bleibt, ist ein solider Koop-Shooter mit einem reichhaltigen Online-Angebot. (© GamingXP)
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