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25.05.2012

Bilder bearbeitbar

Das kann Facebooks nagelneue Kamera-App

Facebook Kamera-App

Die Facebook Kamera-App (© Apple)

Facebook macht ernst beim Thema Smartphone-Fotos: Erst fädelte das weltgrößte Online-Netzwerk die Übernahme der Bilder-Plattform Instagram ein, jetzt folgt die eigene App.

+++ Das sind die geilsten Timelines auf Facebook +++

Mit "Facebook Camera" kann man wie bei Instagram Bilder mit Farbfiltern bearbeiten, aber zudem auch stapelweise bei Facebook hochladen. Am Donnerstag brachte Facebook die App für Apples iPhone heraus. Facebook hat den Kauf von Instagram für rund eine Milliarde Dollar (796 Mio. Euro) im April vereinbart. Der Deal wird laut US-Medienberichten noch von den amerikanischen Wettbewerbshütern geprüft.

+++ Boobstagram: So schön kann Krebsvorsorge sein +++

Eine Frage ist jetzt, wie sie den Kauf des wohl stärksten Konkurrenten vor dem Start des eigenen Angebots einschätzen. Instagram hatte zum Kauf zwar nur rund 30 Millionen Nutzer gegenüber Facebooks rund 900 Millionen - es hatte sich aber erfolgreich eine Nische bei Smartphone-Bildern gesichert.

+++ Facebook kauft Fotodienst Instagram +++

Facebook hat eine offene Flanke im mobilen Geschäft. Wer von Smartphones und Tablets mit einer App auf Facebook zugreift, bekommt bisher keine Werbung zu sehen - damit macht Unternehmen dabei auch kaum Umsatz. Und nach jüngsten Angaben nutzten immerhin fast 500 Millionen Mitglieder die mobilen Apps. Beim weiteren Ausbau des Mobilgeschäfts setzt Facebook nun vor allem Fotos. Derzeit laden Facebook-Nutzer jeden Tag 300 Millionen Bilder bei dem Netzwerk hoch.

+++ Börsen-Flop: Erste Anleger klagen Facebook +++

Mit der App können Nutzer Fotos schießen, mit vorgegebenen Filtern versehen und ins Online-Netzwerk hochladen - das geschieht einzeln oder als Serienupload. Angezeigt werden außerdem die jüngsten Fotos der Netzwerk-Freunde. Während viele Nutzer kritisieren, dass Facebook die neue Anwendung in die bestehende App einbauen und nicht als eigenständige Anwendung hätte anbieten sollen, verweist Facebook darauf, dass so die Geschwindigkeit viel höher sei.

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