Lugner-Mail veröffentlicht Multimedia

Anonymous hackte Scientology Österreich

THEMENBILD: "ANONYMOUS"

Hacker vs. Scientology (Symbolfoto)

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Hacker vs. Scientology (Symbolfoto)

Die Hackergruppe AnonAustria, der österreichische Anonymous-Ableger, hat am Sonntag mutmaßliche Mail-Dokumente der Scientology-Bewegung aus den Jahren 2010 und 2011 über pastebin.com veröffentlicht. Darunter findet sich auch ein Link zu einer E-Mail von Richard Lugner vom Februar 2011, in welcher der Wiener Baumeister der "Freunde von L.RON Hubbard Stiftung" zur Hundertjahrfeier anlässlich des Geburtstags von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard gratuliert.

Anonymous hat Scientology schon länger im Visier. Erstmals in Erscheinung trat Anonymous 2008 mit der gegen die umstrittene Religionsgemeinschaft gerichtete Aktion "Projekt Chanology", nun wurde die Bewegung zum Opfer der heimischen Online-Aktivisten.

"Vor allem auch die von vielen Neidern immer wieder erhobenen Anfeindungen mögen von den guten Taten überstrahlt und damit ad Absurdum geführt werden", heißt es in des Baumeisters Glückwunschschreiben.

Lugner bestätigt die Echtheit des Schreibens, betont aber: "Ich bin weder Scientologe noch habe ich derzeit Kontakt zu ihnen." Wobei er auch angab, bisher keine schlechten Erfahrungen mit Scientology gemacht zu haben.

APA/red.


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1 Kommentar
RBoeck Routinier (14)

Antworten Link Melden 0 am 13.06.2012 11:40

Euch fällt aber schon auf, dass diese ganze Aktion eher für Scientology sprich!?
Ich meine, wenn bei 2-3GB Mails ein Sympathiebrief alles ist, dann heißt das für mich, dass es nicht schlimmes oder böses zu finden gab!!!
Anonymus hat sich mal wieder lächerlich (und strafbar) gemacht und Scientology beweist seine reine Weste.
Anonymus vs. Scientology: 0:1

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