Nach Mail-Veröffentlichung Multimedia

Nun will Scientology die Anonymous-Hacker klagen

An einem Lugner-Mail entzündete sich der Streit Scientology gegen Anonymous

An einem Lugner-Mail entzündete sich der Streit Scientology gegen Anonymous

An einem Lugner-Mail entzündete sich der Streit Scientology gegen Anonymous

An einem Lugner-Mail entzündete sich der Streit Scientology gegen Anonymous

Die Hackergruppe AnonAustria, der österreichische Anonymus-Ableger, hat am Sonntag mutmaßliche Mail-Dokumente der Scientology-Bewegung aus den Jahren 2010 und 2011 über pastebin.com veröffentlicht. Darunter findet sich auch ein Link zu einer E-Mail von Richard Lugner vom Februar 2011. Scientology ist empört und will nun klagen.

"Es ist nicht das erste Mal, dass Anonymous-Mitglieder in kriminelle Hacker-Aktivitäten verwickelt sind. In den USA wurden bereits Anonymous Hacker wegen ähnlicher Vergehen auf die Internetseite der US-Scientology Kirche zu Gefängnisstrafen verurteilt. Es gab auch Verurteilungen in anderen europäischen Ländern und der Cyberterrorismus dieser Gruppierung ist leider nichts Neues", wettert die Scientology Kirche Österreich in einer Aussendung.

+++ Lugner: "Scientologen waren immer nett zu mir" +++

Nun will man rechtlich gegen die Hacker vorgehen. "Es ist jedenfalls angebracht, dass die verantwortlichen Hacker auch in Österreich vor Gericht gestellt und für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen werden", so Scientology. Die gehackten Email-Konten und deren Inhalte würden momentan noch geprüft. Zum Teile handle es sich um Mails, die im Emailverkehr der Scientology Kirche tatsächlich vorhanden waren.

Manipulation vorgeworfen
Scientology schließt aber nicht aus, dass Mails von Anonymous manipuliert und die Texte verändert wurden. Die Unterschiebung von falschen Zitaten sei offenbar auch Teil der Kampagne. Auch die Medien sind der umstrittenen Religionsgemeinschaft ein Dorn im Auge: "Es ist unbegreiflich, dass namhafte österreichische Medien durch die Veröffentlichung der Tat diesen strafbaren Datenschutzverletzungen selbst Vorschub leisten."

+++ Anonymous hackte Scientology Österreich +++

Anonymus hat Scientology schon länger im Visier. Erstmals in Erscheinung trat Anonymous 2008 mit der gegen die umstrittene Religionsgemeinschaft gerichtete Aktion "Projekt Chanology". "Vor allem auch die von vielen Neidern immer wieder erhobenen Anfeindungen mögen von den guten Taten überstrahlt und damit ad Absurdum geführt werden", heißt es in dem Mail von Baumeister Richard Lugner zur Hundertjahrfeier anlässlich des Geburtstags von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard.


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