Strafe für Apfelkonzern Multimedia

Falsche iPad-Werbung kostet Apple Millionen

iPad 3 Apple

Apples iPad

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Apples iPad

Apple muss wegen einer irreführenden iPad-Werbung in Australien eine Millionen-Strafe zahlen. Das Unternehmen hatte in der Werbung für seinen neuesten iPad von März bis Mai behauptet, das Gerät sei mit dem mobilen 4G-Datennetzwerk (LTE) kompatibel. Allerdings funkt das LTE-Netzwerk in Australien auf anderen Frequenzen als in den USA. Deshalb kann auf dem fünften Kontinent LTE mit dem iPad nicht genutzt werden.

Das Unternehmen habe dies gewusst, urteilte ein Richter am Donnerstag. Das Mutterhaus in den USA habe aber auch für Australien auf dem Werbeslogan "iPad mit Wifi und 4G" bestanden, der weltweit genutzt werde. "Solches Verhalten ist schwerwiegend und nicht akzeptabel", sagte Richter Mordecai Bromberg. Apple muss deshalb 2,25 Mio. australische Dollar (1,81 Mio. Euro) Strafe zahlen.

Apple hat inzwischen den Käufern eines neuen iPads in Australien abgeboten, die Geräte wieder zurückzunehmen und den Kaufpreis zu erstatten. Außerdem versah das Unternehmen die Verpackungen des neuen iPads mit einem Aufkleber, auf dem darauf hingewiesen wird, dass das iPad nicht mit den derzeit in Australien eingesetzten 4G-Netzwerken (LTE und WIMAX) kompatibel ist. Ob Apple gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen wird, war am Donnerstag nicht bekannt.


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