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28.06.2012
Einziges Überbleibsel
Facebook-Seite soll das Tsunami-Wunder retten
Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, soll ab dem 5. Juli auf einer Seite in dem Internet-Netzwerk Geld gesammelt werden, damit die "Wunder-Kiefer" gerettet werden kann. Der Nadelbaum steht ganz allein an einem zwei Kilometer langen Küstenstreifen, nachdem alle anderen rund 70.000 Kiefern dort von der riesigen Flutwelle mitgerissen wurden.
Die Stadt schätzt die Kosten für den Erhalt des durch den Tsunami schwer geschädigten Baumes auf umgerechnet rund 880.000 Euro. Die "Wunder-Kiefer" ist zu einem Symbol des Wiederaufbaus in Rikuzentakata geworden. Mit ihrer brüchigen Rinde und den fehlenden unteren Ästen weist sie deutliche Spuren der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März 2011 auf.
Oben allerdings präsentiert sich die Kiefer mit Nadeln in sattem Grün. Rikuzentakata zählt zu den am stärksten bei der Katastrophe im Nordosten Japans verwüsteten Städten. Rund 2.000 Menschen kamen in dem etwa 24.000 Einwohner zählenden Badeort 400 Kilometer nördlich von Tokio ums Leben, 3.400 Häuser wurden zerstört. Kiefern haben in der Stadt am Pazifik eine jahrhundertelange Tradition.
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