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29.06.2012

Werbung unter der Lupe

An diesen Bildern stört sich die Sex-Watchgroup

In Wien, Graz und Salzburg gibt es sie - Werbewatchgroups gegen sexistische Werbung. Mittels eines speziellen Kriterienkatalogs bewerten sie, wann eine Werbung als sexistisch einzustufen ist. Heute.at hat sich einige Beispiele angesehen und fragt Sie: Finden Sie diese Werbungen sexistisch?

Entscheiden Sie selbst!
Alleine 135 Beschwerden hat sich die Wiener Watchgroup bereits angesehen und bewertet. Die Werbungen reichen von Plakaten für "einschlägige" Veranstaltungen bis hin zu - vermeintlich - harmlosen Sujets für Pflegeprodukte oder Dienstleistungen. Heute.at hat sich 15 Beschwerden herausgepickt und fragt nun Sie: Stören Sie sich an diesen Werbungen und finden Sie sie sexistisch?

Nutzen Sie dazu die Votingfunktion in der Diashow (oben): Sechs Sterne = sehr sexistisch, ein Stern = Was soll die Aufregung? Dann können Sie auch gleich Ihre Meinung mit der der Werbewatchgroup gegen Sexismus in der Werbung vergleichen. In der Diashow wurde nämlich zu jedem einzelnen Bild die jeweilige Stellungnahme der Werbewatchgroup veröffentlicht.

"Hat in Wien keinen Platz!"
Die Werbewatchgroup Wien   besteht laut eigener Beschreibung aus ausgewiesenen Expertinnen im Bereich Gender/Sexismus innerhalb der Stadtverwaltung sowie unabhängigen, externen Expertinnen und Experten. Koordiniert wird sie von der Frauenabteilung der Stadt Wien. Eng kooperiert wird dabei mit den Salzburger und Grazer Watchgroups gegen Sexismus in der Werbung. Auch die Bürgerbeteiligung ist wichtig: Österreicher sind aufgefordert, Werbeinhalte, an denen sie sich stören, zu melden.

"Da die Selbstkontrolle der Werbewirtschaft zu wenig gegen sexistische Werbung tun kann, wird Wien hier eine weitere Vorreiterinnenrolle einnehmen. Es ist für mich nicht hinnehmbar, wenn Frauen aus wirtschaftlichen Interessen permanent in ihrer Würde verletzt, abgewertet und sexualisiert werden. Sexistische Werbung hat in Wien keinen Platz!", erklärt Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

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