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06.07.2012

Achtung im Netzwerk!

Die zehn kuriosesten Facebookfälle Österreichs

Safer Internet Day

Für einen Facebook-Eintrag eines Kollegen wurde eine Kellnerin gekündigt (© dapd)

Immer wieder hört man von kuriosen Fällen wie überraschenden Kündigungen, gesprengten Partys oder rechtlichen Problemen in Zusammenhang mit dem sozialen Netzwerk Facebook. Heute.at hat zehn kuriose österreichische Fälle gefunden und zeigt, warum Ihnen Ihre Privatsphäre auf Facebook nicht egal sein sollte.

FALL 1 - Kellnerin wegen Facebook-Postings gefeuert
Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert die Entlassung einer Kellnerin, der ein Eintrag eines Kollegen auf ihrer Facebook-Seite vorgeworfen wurde.

Das fremde Posting habe der Kellnerin ihren Job bei einem Wiener Hotel gekostet, berichtet der Kurier. Die fristlose Entlassung sei aus Sicht der AK völlig ungerechtfertigt und werde nun bekämpft. Das Hotel & Palais Strudlhof rechtfertigt die Entlassung, das Vertrauensverhältnis sei zerstört worden. Die Facebook-Freundschaft mit einem Kollegen, der online über den Chef herzog, wurde als Begründung der Entlassung herangezogen.

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Das Posting habe drei Kollegen den Job gekostet: Dem Autor, einem Kommentator, und der Kellnerin, die auf das Posting gar nicht reagierte, weil sie nicht online war. Für AK-Arbeitsrechtsexperten Günter Köstelbauer ist die Entlassung unverständlich, denn die Betroffene habe sich ja selbst gar nichts zuschulden kommen lassen. Von seiten des Vorgesetzten der Frau im Hotel werden laut Kurier die Entlassungen zwar bedauert aber verteidigt.

Vertrauensverhältnis zerstört
Der Grund: weil durch den Facebook-Plausch das Vertrauensverhältnis zerstört worden sei. Außerdem habe es schon einen anderen Vorfall gegeben, der Schritt sei nicht aus heiterem Himmel gekommen. Schließlich habe es auch im Personal wegen ausstehender Gehälter rumort, da es Zahlungsschwierigkeiten gegeben habe, wurde gegenüber der Zeitung eingeräumt.

In der arbeitsrechtlichen Beratung würden "Facebook-Fälle" zunehmen, warnt der AK-Experte. Wenn Mitarbeiter im Web Geschäftsgeheimnisse verraten oder ihre Treue-, Loyalitäts- oder Rücksichtsnahmepflicht verletzen, könne dies den Job kosten.

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

PeterLaskari... (3)
09.07.2012 07:27

...ich würd meinen es sind 11 Fälle
...der liebe Dompfarrer Toni Faber als Bordellfreund war doch sehr kurios...

...stand zwar bei der Konkurrenz http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Dompfarrer-Faber-als-Bordell-Freund/21871333 aber der der´s geschrieben hat ist ja mittlerweile bei der Heute... grinsen



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