Heute im Brennpunkt: Hitze | Wirbel um Austro-Türken
Lade Login-Box.
|
09.07.2012
Infizierte Computer
Zahlreiche Internetnutzer sind "zwangs-offline"
Wer vergeblich versucht, eine Internetverbindung herzustellen, sollte seinen Rechner genau unter die Lupe nehmen (© Fotolia.com)
Am Montag aber wird das FBI diese Server abschalten. Infizierte Rechner werden dann aber vermutlich weiter versuchen, sich über diese mit dem Internet zu verbinden - und entsprechend ihren Zugang zum Netz verlieren. Wer den Schaden beheben will, muss dann erst die DNS-Einstellungen des Rechners ändern, wie das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mitteilte.
Nutzer sollten daher rechtzeitig prüfen, ob ihr Rechner befallen ist: Über einen Aufruf der Webseite www.dns-ok.de erfahren sie demnach, ob ihr Computer manipuliert wurde. Dort gebe es auch Tipps, wie sich die Schadsoftware entfernen lasse, riet das BSI.
"Sehr großes Problem"
Mit geschätzten rund 69.000 Fällen befindet sich den Angaben zufolge das Gros der vermuteten 300.000 noch befallenen Rechner in den USA. Zudem sei aber mehr als ein Dutzend weiterer Länder betroffen, inklusive Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Indien und Australien. Sicherheitsexperten zufolge ist nicht klar, wie viele der einst infizierten Rechner noch aktiv sind: "Die Opfer zu erreichen, ist ein sehr großes Problem", sagte der Wissenschafter Johannes Ullrich vom Institut für IT-Sicherheit SANS. In manchen Fällen habe es Jahre gedauert.
Im vergangenen November hatten US-Ermittler sechs Esten festgenommen, die zwischen 2007 und Oktober 2011 Internetnutzer auf andere Seiten umgeleitet haben sollen. Auch gegen einen Russen wird ermittelt, er ist jedoch flüchtig. Die Verdächtigen sollen mit ihren Machenschaften 14 Millionen Dollar (11,3 Millionen Euro) ergaunert haben. Im Fall einer Verurteilung drohen den Verdächtigen Haftstrafen von fünf bis 30 Jahren.
Auch Österreich betroffen
In Österreich werden vermutlich nur wenige User betroffen sein, hieß es am Freitag beim Bundeskriminalamt (BK). "Wir empfehlen jeden, der glaubt betroffen zu sein, auf den Link zu gehen und den Computer zu prüfen", so BK-Sprecher Mario Hejl. Dort gibt es auch Tipps, wie sich die Schadsoftware zu entfernen ist. Im Zweifelsfall muss man sich an den Provider wenden, so Hejl.
Verwandte Artikel
"Gibt Kontrollsystem"
Digitale Herzensbrecher
In Bad Hersfeld & Leipzig
FPÖ-Vorwurf
Lustvoll und halal
Internet-Überwachung
Gratis Musik-Stream
Kritik der Spieler
Computer-Prozessoren
Infos und Warnungen
TV: "Große Vision"
Käufer aus Fernost
Hund mit Menschenhänden
Yahoo kauft Plattform
Freies Surfen
Prototyp entwickelt
Von wegen gewonnen!
Testament fürs Internet
Nur sechs Exemplare
Neuer Internet-Hit
Angriffe seit 2011
Therapie für Angeklagten
Aus Hafenbecken gefischt
Größte Attacke im Netz
Mitarbeiter drehen durch
Flirts im Café
Spieler drehen durch
Nach Spott auf Twitter
Ein Ohrenschmaus!
Platz 1 bleibt Arzt
Sieben Milliarden Geräte
Chromebook Pixel
Computer & Kunst
Beute: Mopeds, Handys & Computer
Mordaufruf
wahlkabine.at
Internet-Rekord
Technik-Trends 2013
Semesterferien genutzt
Totaler Stillstand
Sammelklage eingereicht
26,5 Mio. Euro Umsatz
Internet jagt Mutter
"Freude statt Freud"
Auch beim Telefon
Online und kostenlos
Mit sieben Monaten
Brücken, Straßen, Land
MultimediaHeute
AppsHeute
ÖAMTC App
Mehr als 300.000 Mal sind die Gelben Engel 2013 bereits ausgerückt. Defekte Batterien, Motorprobleme, Reifenpannen - das Einsatzspektrum ist sehr ...
| < |
|
|
|
> |
|---|
Schwerpunkt Facebook
TopVideospiele
Lesenswert
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt

