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Yahoo gehackt - 400.000 Passwörter gestohlen

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Yahoo sicherte zu, die Sicherheitslücke zu schließen und die Passwörter zu ändern

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Yahoo sicherte zu, die Sicherheitslücke zu schließen und die Passwörter zu ändern

Dem Internetkonzern Yahoo sind massenweise sensible Kundendaten entwendet worden. Hacker hätten rund 400.000 Benutzernamen und Passwörter gestohlen, mit denen Nutzer auf die Seite von Yahoo und anderer Unternehmen zugreifen konnten, sagte eine Sprecherin am Donnerstag.

Nach Einschätzung von IT-Experten sind auch Nutzer von Unternehmen wie Google, AOL sowie Microsoft betroffen. Dies gehe auch einem im Internet veröffentlichten Datensatz hervor, teilte das Sicherheitsunternehmen Rapid7 mit. "Das geht weit über Yahoo hinaus", sagte Marcus Carey von Rapid7. "Wir gehen davon aus, dass Zehntausende Nutzer anderer Dienstleistungen in eine schwierige Lage gebracht werden könnten."

Yahoo: "Sicherheitslücke ausgenutzt"
Yahoo entschuldigte sich für den Vorfall und erklärte, Hacker hätten eine Sicherheitslücke im Computersystem des Konzerns ausgenutzt. Die auf einem Server des Konzerns gespeicherten Passwörter und Benutzernamen für Email-Konten seien von einer Hackergruppe namens D33DS geknackt und im Internet veröffentlicht worden. Welche anderen Unternehmen von dem Datendiebstahl betroffen waren, wollte der Konzern auf Anfrage nicht sagen. Google, AOL und Microsoft waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Yahoo sicherte zu, die Sicherheitslücke zu schließen und die Passwörter zu ändern. Für den angeschlagenen Internetkonzern reißen die negativen Nachrichten damit nicht ab. Die übermächtige Konkurrenz von Google, Apple und Facebook macht dem einstigen Internetpionier zu schaffen. In nur einem Jahr hat das Unternehmen aus dem Silicon Valley zwei Vorstandschefs verschlissen.

In jüngster Zeit sind mehrere erfolgreiche Angriffe bekanntgeworden. Zuletzt waren die sozialen Netzwerke LinkedIn und eHarmony Ziele von Hackern. Im Dezember wurden Informationen der Analystengruppe Stratfor veröffentlicht. Darunter waren Daten, die dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Dan Quayle und Ex-Außenminister Henry Kissinger gehörten.


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