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24.08.2012

Für iPhone und iPad

Facebook macht Apps nach Kritik schneller

Die Suche nach dem Vermissten wurde über Facebook organisiert

Nutzer von Smartphones und Tablets sollen Facebook bald schneller erleben (© dpa)

Smartphones und Tablets gelten als Achillesferse von Facebook, jetzt will das weltgrößte Online-Netzwerk zeigen, wie wichtig ihm das mobile Geschäft ist. Facebook stellte am Donnerstag besser funktionierende Apps für Apples iPhone und iPad vor. Gründer Mark Zuckerberg kündigte ihren Start persönlich an - von einem Handy aus.

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Die App funktioniert tatsächlich merklich schneller. Aber das größte wirtschaftliche Problem von Facebook zu lösen - dass immer mehr Mitglieder den Dienst von mobilen Geräten nutzen, auf denen bisher kaum Werbung angezeigt wird - wird damit noch nicht gelöst. Die Aktie bewegte sich am Donnerstag daher kaum und blieb bei 19,44 Dollar (15,5 Euro) stecken. Der Ausgabepreis beim Börsengang im Mai lag noch bei 38 Dollar.

Zugleich betont Facebook, dass man das mobile Geschäft jetzt in den Mittelpunkt stelle. Das ganze Unternehmen sei jetzt darauf fokussiert worden, sagte Chefentwickler Mike Schroepfer der New York Times. "Es war eine riesige Veränderung." Inzwischen arbeiteten rund 100 Entwickler an Produkten für mobile Geräte, weitere lernten um und bis Ende des Jahres sollen es doppelt so viele sein.

Akutes Problem
Das Problem ist für Facebook akut. Nach jüngsten Zahlen meldeten sich im Juni 102 Millionen Nutzer ausschließlich mit mobilen Geräten bei dem Sozialen Netzwerk an, 23 Prozent mehr als noch im März. Weitere 441 Millionen nutzten sowohl den PC als auch Smartphone oder Tablet.

Ein interessantes technisches Details ist, dass die neue App nicht mehr webbasiert im HTML5-Format läuft. Die Nutzer hatten sich massenhaft beklagt, dass sie zu schleppend funktioniert. Jetzt wurde sie komplett neu programmiert als sogenannte native App, die direkt auf die Bauteile der mobilen Geräte zugreift.

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