Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Pfingstverkehr | Pfingstwetter

Lade Login-Box.

Treffen Sie BZÖ-Chef Bucher!

"Heute"-Polit-Talk

Treffen Sie BZÖ-Chef Bucher!

10 Tricks gegen Frustessen

So klappt´s

10 Tricks gegen Frustessen

Jungbauern- kalender 2014

Motto: Land-Lieben

Jungbauern- kalender 2014

Sexy Radio-Häschen

Juni-Playboy

Sexy Radio-Häschen

07.09.2012

Partner mobil finden

16.000 Österreicher per GPS-App auf Sex-Suche

Verabredungen waren gestern! Heute wird der Partner anscheinend per Handy gesucht

Verabredungen waren gestern! Heute wird der Partner anscheinend per Handy gesucht (© Fotolia.com)

Eine neue sexuelle Revolution kommt über das Handy. Via Smartphone chatten immer mehr Männer, die auf Männer stehen, mit Gleichgesinnten in ihrer direkten Umgebung - mit Hilfe GPS-basierter Dating-Dienste. Sie zeigen an, in wie vielen Metern Entfernung sich ein möglicher Partner aufhält.

Witziges aus dem Web

Die schlechtesten Webseiten im Internet

Die witzigsten eBay-Angebote

Peinliche Photoshop-Pannen

Legendäre YouTube-Videos

Die besten Apps aller Zeiten

Spiele, die jeder zocken muss

Facebook-Freunde für Geld

Brüste zeigen auf Boobstagram

Die kuriosesten Facebookfälle

Schnell kann die Kommunikation hier sehr offenherzig werden. Treibt das standortbezogene Mobile-Dating jetzt auch das Privatleben von Heterosexuellen zu mehr Gelegenheitssex? Das Internet hat die Potenziale des Liebeslebens radikal verändert. Vorreiter waren viele Schwule, weil die Suche im Web gerade für eine Minderheit bequemer ist als im Offline-Leben. Vor genau zehn Jahren kam beispielsweise Gayromeo auf den Markt. Das Portal, scherzhaft als "schwules Einwohnermeldeamt" tituliert, schuf eine vielseitige Parallelwelt.

Eine neue Dimension bringt jetzt die Verbindung ortsbezogener Dienste mit Sozialen Netzwerken. Diese Location-Based Social Networks heißen zum Beispiel Scruff, Jack'd, Bender oder Nearox. Letzteres ist ein Hamburger Startup und gibt aktuell seine User-Zahl in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit etwa 70.000 an. Das größte Netzwerk dieser Art, das sich an Homo- und Bisexuelle wendet, heißt Grindr. Es ging im März 2009 online.

USA als Vorrreiter der App-Partnersuche
Inzwischen nutzen mehr als vier Millionen Menschen auf der ganzen Welt die Grindr-App, allein in den USA sind es nach Angaben des Unternehmens etwa 1,6 Millionen, in Deutschland etwa 100.000, die meisten von ihnen in Berlin, München, Köln und Frankfurt. Top-Städte weltweit seien London, New York, Paris, Chicago und Los Angeles, heißt es. In der Schweiz machen gut 30.000 mit und in Österreich etwa 16.000.

Mit Grindr auf dem Smartphone gestaltet man sich ein knappes Profil: Spitzname, Angaben zur Person wie Beziehungsstatus, Alter, Größe und natürlich ein Foto - da ist es besonders angesagt, mit dem iPhone und nacktem Oberkörper vor dem Spiegel zu posieren.

"Worauf stehst du?" als Anmachspruch
Geht man online, sind Dutzende Profile zu sehen. Man kann viele Bildchen ansehen und Messages schreiben. Ein Symbol zeigt, wer gerade ebenfalls im Netz ist. Die Kontaktaufnahme ist locker: "Hey sexy", "300m - wo bist du gerade?", "Worauf stehst du?". Man kann Leute speichern, aber auch blocken. Das Ganze ist gratis, Grindr finanziert sich über Werbeanzeigen und Premiumdienste, die es gegen Aufpreis gibt.

"Jeder Mann, der merkt, dass er schwul ist, fragt sich bald, ob jetzt gerade in diesem Augenblick um ihn herum noch andere Leute so fühlen wie er", meint Grindr-Gründer Joel Simkhai, der 1976 in Tel Aviv geboren wurde, bei New York aufwuchs und seine Firma nun in Los Angeles betreibt. Seine App hält er für die Erfüllung eines Menschen-Traums. Das Coming-out sei oft immer noch ein einsamer Prozess, doch Internet und Smartphone seien hilfreich.

Dating dieser Art vermittelt auch eine Illusion
Nutzer wie Matthias (36) in Hamburg sehen dennoch Probleme: "Mit der intimen Handhabung auf dem Handy wird der männliche Spieltrieb und Jagdinstinkt gereizt. Doch Dating dieser Art vermittelt auch eine Illusion. Man glaubt immer, noch jemand Besseres kennenlernen zu können." Ständig schlage einem die App neue Leute vor. "Auf die Dauer entsteht eine Sammelwut, man wird faul und zu anspruchsvoll."

Vor einem Jahr, im September 2011, brachte Simkhais Firma zusätzlich das Netzwerk Blendr auf den Markt, das sich nicht nur an gleichgeschlechtlich Orientierte richtet und betont, für freundschaftliche Kontakte entwickelt worden zu sein. Aber natürlich können es Frauen und Männer nutzen, wie sie wollen. Nutzerzahlen werden keine bekanntgegeben. Aber Deutschland sei unter den Top-Ten-Märkten, heißt es. Doch ein Blick zeigt: Nur wenige Frauen sind dort online.

Kaum Zahlen zum Markt des Mobile Datings
Zahlen zum Gesamtmarkt des Mobile Datings gibt es kaum. Laut einer Studie von "Dating-Vergleich.de" vor ein paar Wochen flirten in Deutschland bereits eine Million Menschen mobil. Dies könne man schätzen, wenn man die Download-Zahlen von Apples AppStore und dem Android-Store Google-Play sowie mobile Abrufstatistiken der führenden Dating-Anbieter zusammenrechne. Neben den genannten Apps sind auch die Portale von Badoo, Lovoo und FriendScout24 beliebt.

Mobile Dating steckt noch in den Kinderschuhen, wie Karolina Schaefer von "Dating-Vergleich.de" sagt. Manche Apps seien technisch noch nicht ausgereift. Sie prophezeit trotzdem: Da Smartphones immer beliebter werden, und dank Foursquare und Co. die Hemmung abnehme, den eigenen Standort preiszugeben, werde die neue Technik in den kommenden Jahren die Partnersuche extrem verändern.

News für Heute?


Verwandte Artikel

Ist die Liebesflamme bereits erloschen?

Zwischen Harry und Cressida

Ist die Liebesflamme bereits erloschen?

Facebook wird jetzt Apps selbst entwickeln

App-Dienst "Parse" gekauft

Facebook wird jetzt Apps selbst entwickeln

Wien goes Open Data

Moderne Stadtverwaltung

Wien goes Open Data

Gomez und Bieber knutschten in Oslo

Alte Liebe rostet nicht

Gomez und Bieber knutschten in Oslo

Hollywood-Stars knutschen um die Wette

Küssen, knutschen, knuddeln

Hollywood-Stars knutschen um die Wette

App der MA 48 ist voller Erfolg

Für Smartphone-User

App der MA 48 ist voller Erfolg

Infos zur Entsorgung: Die 48er-App

Die 48er-App bietet die wichtigsten Infos zur Entsorgung.

Infos zur Entsorgung: Die 48er-App



AppsHeute

"HandsOffMe"

"HandsOffMe"

Zunehmende Fälle von Gewalt und Übergriffen riefen App-Entwickler auf den Plan.

< "HandsOffMe" 4Wände, 4 Hände Heute App >