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Afghanistan sperrt YouTube-Zugang

Afghanistan sperrt YouTube-Zugang

Szenen aus "The Innocence of Muslims" (© Screenshot/YouTube)

"The Innocence of Muslims"
Szenen aus "The Innocence of Muslims"
Aus Angst vor gewalttätigen Demonstrationen gegen einen islamfeindlichen Film hat die afghanische Regierung mit der Sperrung der Zugänge zur Interplattform Youtube begonnen.

"Wir haben entschieden, YouTube in Afghanistan zu sperren", sagte der Sprecher des Informationsministeriums, Aimal Marjan, am Donnerstag in Kabul. Die mehr als 40 Internetanbieter des Landes hätten eine entsprechende Anordnung erhalten.

Ein Beamter des Kultusministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte, die Menschen sollten davon abgehalten werden, einen Film zu sehen, in dem "unser Prophet (Mohammed) entweiht" werde. Gleichzeitig wolle die Regierung auf diese Weise mögliche Proteste verhindern.

Der Film, in dem der Prophet Mohammed als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld dargestellt wird, hat bereits in mehreren islamischen Ländern zu schweren Ausschreitungen geführt. In Afghanistan sowie in Pakistan und Bangladesch gab es am Donnerstag keine größeren Demonstrationen. Es wird jedoch erwartet, dass es nach den Freitagsgebeten zu Protesten in den muslimisch dominierten Ländern Südasiens kommt.


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1 Kommentar
unbekannt Newcomer (9)

Antworten Link Melden 0 am 13.09.2012 16:49

Wenn sie ein Film schon machen dann auch wo sie keine Angst vor Demonstrationen haben sollen..Deswegen Youtube zu sperren ist blödsinn..

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