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15.04.2013

Nach "Heute"-Bericht

Tierschützer forschen den Hundemörder aus

Ein Video von einer Tierquälerei schockt Facebook-Nutzer

Ein Video von einer Tierquälerei schockt Facebook-Nutzer (© Facebook)

Empört zeigten sich zahlreiche User über ein Video, das derzeit auf Facebook kursiert. Das schockierende Bildmaterial zeigt, wie ein Hund  offensichtlich erst gequält und dann von einem Hausdach in den Tod geworfen wird. Trotz der Beschwerden weigert Facebook sich jedoch, das Video zu löschen. Die Proteste werden nach dem "Heute"-Bericht immer lauter. Erster Erfolg: Der Tiermörder konnte ausgeforscht werden, zeigt jedoch keine Reue.

Zuallererst: Die Echtheit des Videos beziehungsweise der Entstehungszeitpunkt können nicht zweifelsfrei bestimmt werden. Während behauptet wird, dass Tierquäler mit dem Video im Netz prahlen uns sich darüber amüsieren, wie der Mann den Hund am Schwanz zieht und vom Dach wirft, wonach das Tier verendet, setzen es offenbar ebenso Tierschützer ein, die damit zu Gewalt gegen Tierhasser aufrufen.

Viele österreichische Nutzer sind deswegen empört - nicht nur über den Inhalt des Videos, sondern dass das Video überhaupt auf Facebook kursiert. "Obwohl das Video hochgeladen wurde, um die Entrüstung über diese Tat kundzutun und nicht, um sich daran 'aufzugeilen', sind viele der Meinung, dass das Video - welches öffentlich jedermann zugänglich ist - nichts auf der Plattform bzw. im Internet zu suchen hat", schreibt eine Userin der "Heute"-Redaktion per Mail.

Video soll gemeldet werden
Zahlreiche User meldeten das Video bereits über den entsprechenden Button dem Netzwerk mit dem Hinweis, dass es "drastische Gewalt" beinhalte. Facebook selbst lässt der Protest jedoch kalt: User-Meldungen werden mit dem Hinweis beantwortet, dass das Video "sorgsam geprüft" wurde, aber nicht festgestellt wurde, dass es gegen die "Gemeinschaftsstandards" verstoße und deswegen nicht gelöscht werde.

Nutzer werden nun gebeten, sich nicht an der Weiterverbreitung des Videos durch Kommentare egal welcher Art oder der "Teilen"-Funktion zu beteiligen. Wer das Video im Netzwerk entdeckt, solle es über die "Video melden"-Funktion unter dem Film an Facebook melden. "Alle Proteste und Anschreiben wurden bis jetzt ignoriert. Wir sind empört! Man sollte solch einer Gewaltdarstellung keine Bühne schaffen!", schreibt die "Heute"-Leserin.

Hinweis: Um das der Redaktion vorliegende Video nicht weiterzuverbreiten, verzichten wir bewusst auf die Veröffentlichung des Videos. Wir bitten unsere Leser, es auch auf Facebook nicht weiterzuverbreiten.


Update 16. April: Nachdem zahlreiche Medien den "Heute"-Bericht über das Schockvideo aufgegriffen haben, schaltete sich nun auch der Wiener Tierschutzverein ein. Der Tierschutzverein fordert in einer Aussendung die gnadenlose Verfolgung und Sanktionierung der Gewalt an Tieren: "Jugendliche! Setzt ein Zeichen für den Tierschutz und löscht aus eurem Facebook-Bekanntenkreis jene, die solche brutalen Aufnahmen weiterverbreiten, posten oder like-en!" Auch die Tierrechtsorganisation "Peta" verurteilte das Vorgehen.


Update 17. April: Die Jagd war ein Krimi: Weltweit forschten Tierschützer, wer den unerträglichen Clip hochgeladen hatte. In Ägypten wurde man schließlich fündig: ein anonymer User in einem Vorort von Kairo. Eine Aktivistin begann daraufhin, mit dem Unbekannten online zu flirten – und er gab ihr Nummer und Namen. Der Täter war entlarvt!

Veterinär Ahmed H. zwang den jungen Mann zu einem Treffen. Dabei zeigte ihm der Arbeitslose das Dach, über das er den Hund gezerrt und dann in die Tiefe geschleudert hatte. "Er lebte noch mit gebrochenem Kiefer, starb aber später", so der kalte Kommentar.

Täter zeigt keine Reue
Die üble Rechtfertigung des Quälers: Der Vierbeiner habe einmal gebissen und war nicht reinrassig. Das Video habe ein Freund aus Spaß gemacht. Der Täter zeigte indes nicht die geringste Reue: "Ich habe das auch schon mit anderen Hunden gemacht – sie aber nur aus dem ersten Stock geworfen."

Jetzt zittert der Sadist: Aktivisten haben damit gedroht, seine Daten im Internet zu veröffentlichen (zudem gab es schon etliche Mordaufrufe). Dem Mann ist das Handwerk gelegt, doch die österreichische Internet-Gemeinde ist weiter entsetzt, dass Facebook das brutale Video noch immer nicht vom Netz genommen hat. Argument: "Keine Gewalt."



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39 Kommentare von unseren Lesern

0

GerhardA (23)
28.04.2013 20:35

abgemeldet
Am selben Tag als der Bericht online kam habe ich mich von fb abgemeldet.
Mit solch einer Organistaion möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden.
Und zum Täter: Ich hoffe seine Daten werden veröffentlich, denn dann muss er wahrscheinlich vor mehr Angst haben als "nur" der Justiz.

0

SozialesWien (2)
17.04.2013 23:40

Jaja
Immer den Mund offen aber nie bereit etwas zu änder! Meldet euch von Facebook ab.. Setzt ein Zeichen!

0

fuggya (1)
17.04.2013 22:40

Wer hier...
..echt mal aktiv werden und TATSÄCHLICH etwas tun möchte, der meldet sich bei facebook ab! Och nöö, dass wäre dann auch zu viel des Guten? Dann haltet euer Maul. Konstruktiv und effektiv etwas verändern wollen doch ernsthaft nur die wenigsten!

0

PeterPell (1)
17.04.2013 14:49

Facebook, shame on you!
Es ist unfassbar, dass Facebook, trotz aller Proteste, dieses Video nicht zu löschen bereit ist. Wenn das keine Darstellung unglaublicher Brutalität ist, dann weiss ich nicht!

1

ZB82 (16)
17.04.2013 12:59

Ich finde es ....
gut dass man das Video gezeigt hat, auch wenn es grausam ist und einem das Herz zerreisst, es hat dazu geführt dass sich alle aufregen darüber sprechen und schließlich dass man den Täter findet! Auch wenn es brutal ist - ich finde jegliches Verbrechen sollte gezeigt werden - und vor allem die Täter - das erleichtert die Suche!

0

Honigmaus (25)
17.04.2013 12:02

?
und was passiert jetzt mit dem schwein ?

0

kommentator (496)
17.04.2013 11:11

an alle die hier schreien; macht dasselbe mit ihm!
In einem kultivierten land sollte lynchjustitz u. bestrafungen gegen leib u. leben nichts verloren haben.
Natürlich sollte er bestraft werden. wenn das was er gemacht hat einen straftatbestand erfüllt in seinem land.

aber ob aufrufe zu körperverletzung od. gar mord nicht auch einen straftatbestand in unserem land erfüllen sollte auch bedacht werden.

0

Ikaros (547)
17.04.2013 17:36

Antwort auf an alle die hier schreien; macht dasselbe mit ihm!
Die Gesetzeslage kann in Ägypten ganz anders sein als in Österreich. Vielleicht ist dort auf Hundemord und Tierquälerei gar keine Strafe angesetzt. Heißt das, dass das was er da tut richtig ist? Gesetze sind Konzepte die den Köpfen von Menschen entsprungen sind, in der realen Welt haben sie sowieso keine Gültigkeit. Das heißt, dass es eben keine "richtige" Strafe für sowas gibt. Aber es gibt auch keine "falsche". Nur weil es Ihrer Meinung nach falsch wäre den Mann zu verprügeln, können das andere anders sehen. Aber ich stimme Ihnen zu, ihn ermorden zu wollen ist schwachsinnig.

0

Emma07 (4)
17.04.2013 12:14

Antwort auf an alle die hier schreien; macht dasselbe mit ihm!
Ich bin einfach nur schockiert über viele der Kommentare hier! Klar gehören Leute, die einem Tier so etwas antun, hart bestraft, aber mit Euren Forderungen nach Lynchjustiz, Todesstrafe, öffentlich anprangern und Morddrohungen seid IHR keinen Deut besser als dieser Tierquäler! Auf Gewalt mit Gegengewalt reagieren - da kam noch nie was Gutes bei raus. Man denkt immer, dass sich die Menschheit weiterentwickelt, aber scheinbar sind die meisten im tiefsten Mittelalter stecken geblieben.

0

Ikaros (547)
17.04.2013 17:30

Antwort auf Antwort auf an alle die hier schreien; macht dasselbe mit ihm!
Es gibt kein besseres Mittel zur Konditionierung als Schmerz. Ihre Idee hat was, aber auch bei Leuten, die eine gewisse Intelligenz besitzen und zu begreifen was die Folgen sind. Während es bei dem gemeinen Pöbel, der so primitiv ist, dass er Gefallen an Hundetötungen findet, wahrscheinlich besser ist, wenn er eine härtere Strafe bekommt, und abgeschreckt wird (eine Tötung ist aber trotzdem der falsche Weg).



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