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Austro-Terrorist sendet "Grüße" aus Syrien

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Firas Houidis Botschaft an den österreichischen Verfassungsschutz.

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Firas Houidis Botschaft an den österreichischen Verfassungsschutz.

"An den Verfassungsschützer, der das gerade liest: Entweder ihr tötet uns oder wir machen weiter, bis der Kopf fliegt" - mit diesen Worten verabschiedete sich  Firas Houidi (19)  vor einem halben Jahr via Facebook von Wien und ging nach Syrien, um im "Heiligen Krieg" kämpfen.

Jetzt meldet er sich wieder mit einer "Grußnachricht" in den sozialen Netzwerken. "Geschenk vom Islamischen Staat an den Verfassungsschmutz", steht auf einem Sprengkopf, der in einer Kiste liegt – bereit zum Verschicken. Seit zwei Wochen wird Houidi per Interpol gesucht. Auch bevor er nach Syrien kämpfen ging, war er vorbestraft und auffällig. Die Beweise reichten aber nie, um ihn dingfest zu machen.

Der Vorwurf gegen den Mann lautet auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie Anstiftung zur Begehung schwerer Verbrechen. Der junge Mann soll sich in Nordsyrien befinden und über diverse soziale Netzwerke zur Teilnahme am Heiligen Krieg aufrufen. Auf seinen Accounts finden sich Einträge, in denen er "Brüder und Schwestern" aufruft, den "richtigen Weg" zu gehen, ihnen die Reise in den Jihad schmackhaft macht und sie zu Straftaten aufruft.

"Wenn ihr schon nicht auswandert und kämpft, dann macht es hier. Allah gibt euch die Möglichkeit, den Jihad auch hier zu führen" - rief der Mann unter seinem Alias "Firas Abdullah II" zur Bekämpfung der in Österreich lebenden Jesiden auf. Da seine bisherigen Facebook-Accounts gesperrt wurden, tritt er nun unter dem Namen Firas Abdullah III" auf.

Orte: Syrien

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