Aufstand auf Ikaria

Griechische Insel will zu Österreich gehören

Vor allem die Dörfer auf Ikaria mit ihren schönen Stränden sind Touristenmagnete.

Vor allem die Dörfer auf Ikaria mit ihren schönen Stränden sind Touristenmagnete. (© Tour-Smart)

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Ikaria will zu Österreich

Diesen schönen Ausblick kann man auf Ikaria genießen.
Diesen schönen Ausblick kann man auf Ikaria genießen.
Haben wir bald ein zehntes Bundesland – mitten in der griechischen Agäis? Kein schlechter Euro-Scherz: Weil die Ferieninsel Ikaria mit Bürgermeister Stafrinadis Christodoulos Athen endgültig satt hat, wollen sich die Insulaner Österreich anschließen!

+++ Diese Insel könnte 10. Bundesland werden +++


Καλ?ς ?ρθατε, τους συναδ?λφους! (deutsch: "Herzlich willkommen, Landsleute!") Das österreichisch-griechische Sommermärchen: Die Insel der Rebellen ist 255 Quadratkilometer groß, sie hat wunderbare Strände, die Durchschnitts-Temperatur liegt bei herrlichen 19 Grad, aber die 9.000 Einwohner proben jetzt trotzdem den Aufstand!

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Grund: Laut italienischer Zeitung Libero wurde den Insulanern die Dauerkrise ihrer Regierung zu bunt. Sie fordern nun öffentlich: "Servus Athen, wir gehen nach Österreich!" Ja, dürfen die denn das überhaupt?

Fakt ist: Bereits 1912 erkämpfte Ikaria die Unabhängigkeit, wurde aber 1913 von Athen annektiert. "Heute, am 17. Juli, läuft das 100-jährige Abkommen aus, dann können wir über unsere Zukunft neu bestimmen. Athen hat uns vergessen, deshalb denken wir über eine Angliederung an Österreich nach", so ein Sprecher von Bürgermeister Christodoulos.

Hoffentlich werden die Insulaner nicht so übermütig wie ihr berühmter Vorfahr: Ikarus, Namensgeber der Insel, flog auf der Suche nach Freiheit bekanntlich zu hoch – und stürzte ab.

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