Aus religiösen Gründen

Handschlag verweigert: Lehrerin verklagt Vater

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Die Situation war beschämend: Mit Kollegen stand eine Pädagogin in Graz in einer Reihe, um sich von Eltern ihrer Schüler zu verabschieden. Aber: Während er männlichen Lehrern die Hand schüttelte, verweigerte ein muslimischer Vater der Frau demonstrativ den Handschlag.

"Es war eindeutig, ich wurde mit ausgestreckter Hand stehen gelassen", ärgert sich die Betroffene und reicht nun Klage wegen Diskriminierung ein: "Es geht um grundlegende Frauenrechte!"

Unterstützung bekommt sie von Soziologin Katharina Scherke: "Händeschütteln wird bei uns erwartet und gilt wie ein ungeschriebenes Gesetz!"

Die Causa ist laut "Kleine Zeitung" juristisches Neuland: Einerseits fühlt sich die Klägerin aufgrund ihres Geschlechts ungleich behandelt, andererseits gibt es das Recht auf Religionsausübung.

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