Erster Eklat

Krawall an der Grenze: Polizist von Stein verletzt!

Flüchtlinge in Spielberg

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Soldaten

Donnerstagabend, Spielfeld: Soldaten in Schutzausrüstung

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Bis zu 10.000 Menschen durchqueren täglich Österreich. Nun die erste Eskalation in Spielfeld: Ein Polizist wurde von einem Stein getroffen – das Heer ist in Alarmbereitschaft.

An der Grenze zu Bayern musste gestern in Achleiten wieder ein Großteil der Flüchtlinge stundenlang auf den Weitertransport warten – bei zwei Grad. "Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das erste Baby hier erfriert", sagte Lothar Venus von der Stabstelle im Landkreis.

Auch am anderen Ende Österreichs, in Spielfeld, ist die Situation äußerst heikel. Am Donnerstagabend der erste Eklat: Ein Polizist wurde von einem Stein getroffen. Sofort wurden Bundesheer und Exekutive in Alarmbereitschaft versetzt – Soldaten in schweren CRC-Ausrüstungen (Anm.: Crowd and Riot Control) rückten zur Grenze.

Soldaten in schwerer Montur
Aus Militärkreisen wurde bestätigt: "Ein Beamter wurde von einem Stein, von slowenischer Seite aus geworfen, verletzt. Wir mussten die Sicherheitsstufe erhöhen. Nach zwei Stunden hatten sich die Gemüter beruhigt."

Der Grazer Stadtchef Nagl (VP) forderte am Donnerstag in der "Krone" eine Schließung der Grenze zu Slowenien! Und: Er will keine alleinreisenden Männer mehr ins Land lassen.

Orte: Steiermark

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