Unglück in Vorarlberg

Lawine verschüttete fünf Tourengeher, einer tot

Als die Tourengeher von der Rotbühelspitze die Rinne talwärts fuhren, löste sich eine Lawine und begrub die Wintersportler unter sich.

Als die Tourengeher von der Rotbühelspitze die Rinne talwärts fuhren, löste sich eine Lawine und begrub die Wintersportler unter sich.

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Als die Tourengeher von der Rotbühelspitze die Rinne talwärts fuhren, löste sich eine Lawine und begrub die Wintersportler unter sich.

Als die Tourengeher von der Rotbühelspitze die Rinne talwärts fuhren, löste sich eine Lawine und begrub die Wintersportler unter sich.

Ein Lawinenunglück an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz hat am Samstag ein Todesopfer gefordert. Vier weitere Tourengeher wurden verletzt.

Zwei Deutsche Tourengeher waren von Gargellen in Richtung der Rotbühelspitze unterwegs. Am Gipfel auf 2853 Metern Höhe trafen sie auf eine achtköpfige Skitourengruppe.

Bei der Abfahrt gegen 12.40 Uhr teilten sich die Wintersportler auf. Die beiden Deutschen und drei weitere Tourengeher fuhren vom Gipfelhang eine Rinne talwärts. Als alle fünf Wintersportler am Westhang anhielten, löste sich oberhalb der Gruppe ein 80 Meter breites Schneebrett.

Drei Helikopter im Einsatz
Alle fünf Tourengeher wurden unter den Schneemassen begraben. Sofort setzten die restlichen Gruppenmitglieder und weitere Tourengeher einen Notruf ab. 27 Bergretter aus Gargellen und St. Gallenkirch, ein Lawinenhundeführer, drei Hubschrauber und vier Alpinpolizisten beteiligten sich an der Suchaktion.

Helfer bargen vier der Verschütteten binnen kurzer Zeit, einer der Tourengeher wurde wegen einer offenen Wunde am linken Oberarmt vor Ort verarztet.

Deutscher (27) tot geborgen
Einen 27-jährigen Mann aus Bayern entdeckten die Helfer erst nach 55 Minuten in 1,6 Metern Tiefe. Für den Tourengeher kam trotz ausgelöstem Airbag-Rucksack jede Hilfe zu spät.
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