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11.10.2011

Grausiger Verdacht

Vier Wochen altes Baby fast zu Tode geschüttelt?

Kleinkind

Symbolbild (© Fotolia.com)

In Tirol steht ein Vater wegen Kindesmisshandlung vor Gericht. Der 21-Jährige soll seine Tochter so lange geschüttelt haben, bis das Kind zu atmen aufhörte. Ärzte konnten das Leben des vier Wochen alten Kindes retten.

Das Kleinkind war nach einem Atemstillstand ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ursache war laut Ärzten ein Schädelhirntrauma. Zudem sei der Körper des Kleinkindes mit blauen Flecken übersät gewesen. Wegen des Verdachts des Quälens oder Vernachlässigens Unmündiger hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck Anklage erhoben.

Dem Mann drohen bei einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft. Die Beweislage belastet den Vater schwer: Gerichtsmediziner haben festgestellt, dass mit großer Wahrscheinlichkeit Fremdverschulden vorliegt und die Verletzungen von äußerer Gewalteinwirkung herrühren. Das Mädchen wurde in der Zwischenzeit in einer Betreuungseinrichtung untergebracht. Erst wurde auch gegen die Mutter ermittelt, das Verfahren ist laut Polizei aber eingestellt worden.

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