Tierschützer-Aktion Österreich

Schäferhund von Elektroschock-Halsband befreit

Schäferhund mit Elektroschockgerät

Schäferhund mit Elektroschockgerät

Schäferhund mit Elektroschockgerät

Schäferhund mit Elektroschockgerät

In einem KFZ-Betrieb in Donnerskirchen, (Burgenland) konnten Tierschützer einen Hund von einem Elektroschockgerät befreien.

Dem 26 Wochen jungen Belgischen Schäfer war das illegale Gerät um den Hals geschnallt worden, um ihn durch schmerzhafte elektrische Reize abzuhalten, vom Firmengelände wegzulaufen.

Die Tierschützer von "Vier Pfoten" und Wiener Tierschutzverein haben den Schäfer vom Gerät befreit und den Amtstierarzt gerufen, der das Halsband sofort eingezogen hat. Von einer Klage sah er allerdings ab, da der Hundebesitzer dem Tier aus "Unwissenheit" das Gerät verpasst hatte. Die Tierschützer hingegen überlegen noch rechtliche Schritte.

Laut Verhaltensforscher Kurt Kotrschal besteht bei verhaltensauffälligen Hunden, die durch Elektroschock therapiert werden, aber "die Gefahr, dass die Anwendung von Stromreizen diese Probleme noch verstärkt". Der Experte: "Der Einsatz von Stromstößen ist immer mit Angst verbunden, daher ist eine fachkundige Verhaltenstherapie auf jeden Fall einer ‚raschen Lösung’ durch Einsatz von Strom vorzuziehen."



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