Tierschützer-Aktion Österreich

Schäferhund von Elektroschock-Halsband befreit

Schäferhund von Elektroschock-Halsband befreit

Schäferhund mit Elektroschockgerät (© Vier Pfoten)

Schäferhund mit Elektroschockgerät
Schäferhund mit Elektroschockgerät
In einem KFZ-Betrieb in Donnerskirchen, (Burgenland) konnten Tierschützer einen Hund von einem Elektroschockgerät befreien.

Dem 26 Wochen jungen Belgischen Schäfer war das illegale Gerät um den Hals geschnallt worden, um ihn durch schmerzhafte elektrische Reize abzuhalten, vom Firmengelände wegzulaufen.

Die Tierschützer von "Vier Pfoten" und Wiener Tierschutzverein haben den Schäfer vom Gerät befreit und den Amtstierarzt gerufen, der das Halsband sofort eingezogen hat. Von einer Klage sah er allerdings ab, da der Hundebesitzer dem Tier aus "Unwissenheit" das Gerät verpasst hatte. Die Tierschützer hingegen überlegen noch rechtliche Schritte.

Laut Verhaltensforscher Kurt Kotrschal besteht bei verhaltensauffälligen Hunden, die durch Elektroschock therapiert werden, aber "die Gefahr, dass die Anwendung von Stromreizen diese Probleme noch verstärkt". Der Experte: "Der Einsatz von Stromstößen ist immer mit Angst verbunden, daher ist eine fachkundige Verhaltenstherapie auf jeden Fall einer ‚raschen Lösung’ durch Einsatz von Strom vorzuziehen."


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4 Kommentare
Noreia Routinier (50)

Antworten Link Melden 0 am 04.11.2011 09:49

Was ich so gehört hab ist, daß Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Tierquälerei ist absolut kein Kavaliersdelikt!
Man sollte die Tierquäler öffentlich nennen, damit Tierfreunde sie meiden können und denen keine Tiere mehr verkaufen/vermitteln. Ausserdem sollte der Tierarzt den Hund öfter besuchen, um zu schauen, ob er eh nicht anderweitig misshandelt wird. Das finde ich superwichtig!

Obwohl ich selber Kunde bei Amazon bin habe ich schon viel schlechtes gehört, daß sie in Österreich verbotenes anbieten, z.B. Gänsestopfleber war einmal ein Thema. In ganz Österreich wegen der furchtbaren Tierquälerei verboten, aber Amazon führt(e) es. Eigentlich arg.

andyandi Veteran (137)

Antworten Link Melden 1 am 25.10.2011 22:23

Leider sind alle diese "Quäl-Instrumente" im Internet verfügbar ! Daher muss man Druck auf die Anbieter ausüben, wie AMAZON, die z.B.: Stachelhalsbänder anbieten !!!

Ricky Veteran (428)

Antworten Link Melden 2 am 25.10.2011 13:01

Na in der heutigen Zeit zu sagen das hab ich nicht gewußt ist ein starker Tobak. Man kann sich dort wo man es kauft informieren oder über Internet. Ich hoffe das diese Kreatur anständig bestraft wird und das arme Tier weggenommen wird bevor er noch mehr Schaden anrichtet.

siska Veteran (1377)

Antworten Link Melden 0 am 29.10.2011 16:23 als Antwort auf das Posting von Ricky am

...dem typen sollte man selber so ein e-halsband umlegen - viel spass beim dressieren!!!

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