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Segelflugzeug abgestürzt, Pilot ist tot

Segelflugzeug abgestürzt, Pilot ist tot

Der Pilot kam beim Absturz ums Leben (© Polizei)

Flugzeugabsturz
Der Pilot kam beim Absturz ums Leben
Am Dienstag stürzte ein 69-Jähriger mit seinem Segelflugzeug im Stubachtal ab. Einen Tag später wurden das Wrack und die Leiche des Piloten gefunden.

Der Saalfeldner war am Dienstagnachmittag vom Flugplatz Zell am See zu einem Föhnflug gestartet. Als der 69-Jährige am Abend nicht nach Hause kam, nahm die Lebensgefährtin Kontakt mit dem Flugplatz auf. Die Austrocontrol wurde eingeschaltet, diese veranlasste eine Handypeilung.

Dabei kam heraus, dass das Handy zum letzten Mal gegen 15 Uhr im Pinzgauer Stubachtal geortet wurde. "Das fragliche Gebiet hat einen Radius von rund 30 Kilometern", erklärte Polizei-Sprecher Anton Schentz. Mithilfe der Bergrettung und eines Hubschraubers des Innenministeriums wurde eine Suchaktion gestartet.

Am Mittwoch gegen 11.45 Uhr entdeckte der Hubschrauber das Wrack an der Geierwand in einer Seehöhe von rund 1.600 Metern in unwegsamem Gelände. Die Leiche des Saalfeldners lag etwa 150 Meter weit von der Absturzstelle entfernt. An dem Flieger war ein Flügel abgebrochen, zudem hat sich die Kanzel in einem Baum verfangen. Aus Witterungsgründen konnte die Bergung noch nicht stattfinden.

Laut Polizei war der Pilot sehr erfahren und besaß seit 1967 den Pilotenschein. Der 67-Jährige versuchte vor dem Absturz einen sogenannten Leistungsflug. Dabei ist ein wesentlicher Höhengewinn Voraussetzung, um eine Auszeichnung (3. Diamant) zu erreichen. Der Flug wurde mittels Datenschreiber aufgezeichnet.

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