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01.11.2011

Überraschende Wende

Vermisster Kärntner wieder in Villach

Elmar Stellnberger (30) wird vermisst

Elmar Stellnberger (30) (© Privat)

Seit 20. September wurde Elmar Stellnberger in Südamerika vermisst. Freunde und Verwandte rechneten mit dem Schlimmsten. Jetzt die überraschende Wende: Der 30-Jährige soll sich bereits wieder in seiner Heimatstadt Villach aufhalten.

Mehr als einen Monat lang hatte ein 30 Jahre alter Informatiker aus Villach als vermisst gegolten. Er hatte eine Südamerikareise unternommen und sich ab dem 20. September nicht mehr bei seiner Familie gemeldet. Ende September meldeten ihn seine Eltern als vermisst, am Sonntag flogen sie nach Bolivien, um nach ihrem Sohn zu suchen. Am Dienstag stellte sich heraus, dass der Mann bereits wieder in Villach ist.

Der Informatiker war durch Peru und Bolivien getourt, nach einem Hotelaufenthalt in der Nähe von La Paz gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Die Eltern veranlassten Aufrufe im bolivianischen Fernsehen und versuchten, über den Hotelcomputer herauszufinden, wo ihr Sohn anschließend hinreisen wollte. Schon einen Tag später meldete sich der Direktor eines Hotels in der brasilianischen Stadt Rio Branco, in relativer Nähe zur kolumbianischen Grenze. Er bestätigte, dass der Vermisste unter seinem Namen vom 12. bis 26. Oktober in dem Hotel als Gast registriert war.

Freundin bestätigt Auftauchen
Eine Freundin der Familie, Cornelia Bejach-Zucha, bestätigte, dass der 30-Jährige wieder in seiner Heimat ist: "Er ist jetzt bei seiner Tante, aber er ist gesundheitlich in keinem guten Zustand." Laut dem Vater des Villachers war er von La Paz aus durch den bolivianischen Regenwald bis nach Brasilien getourt. Warum er sich nach seinem Eintreffen in Rio Branco nicht bei seinen Angehörigen gemeldet hat, war vorerst unklar.

Die Eltern seien hocherfreut darüber gewesen, dass ihr Sohn wieder aufgetaucht sei, sagte Bejach-Zucha. Sie hatten eigentlich geplant gehabt, von La Paz aus nach Brasilien weiterzureisen, nach der Meldung, dass der Sohn wieder in Villach sei, hätten sie diese Pläne aber sofort ad acta gelegt. Nun würden sie versuchen, so rasch wie möglich einen Rückflug zu buchen, um nach Hause zu ihrem Sohn zu kommen.

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