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09.11.2011

Bub nach OP behindert

Erneut Aufregung um Innsbrucker Kinderklinik

Intensivstation im Krankenhaus

Tropf im Krankenhaus (Symbolbild): Dem Dreijährigen wurde in Innsbruck Haut transplantiert (© Fotolia)

Die Innsbrucker Klinik kommt offenbar nicht aus den Schlagzeilen: Nach dem Tod einer Dreijährigen an der Innsbrucker Kinderklinik ist am Mittwoch ein weiterer Fall bekanntgeworden. Ein Bub aus Südtirol soll nach einer Hauttransplantation in der Innsbrucker Klinik vor rund drei Jahren schwerbehindert sein.

"Das Kind ist mit schwersten Verbrennungen zu uns gekommen, wurde aber nicht mit Propofol in künstlichen Tiefschlaf versetzt", sagte Tilak-Sprecher Johannes Schwamberger der APA und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Das Kind habe sich mit neun Monaten einen Teil seiner Brust mit heißer Marmelade verbrannt, erklärte Gabriele Fischer, die Sprecherin der Elternplattform Kinderklinik gegenüber der Presse: "In der Folge wurde der Bub einer Hauttransplantation unterzogen und meines Wissens für drei Wochen in künstlichen Tiefschlaf versetzt".

Nach dem Aufwachen sei er nicht mehr derselbe gewesen. "Er ist geistig massiv eingeschränkt, hört extrem schlecht und kann kaum sehen", sagte Fischer.

APA/red.



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