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30.11.2011

Nachbarn müssen Tiere dulden

OGH erlaubt Katzen das Streunen

Katze

Streunen ist Katzen künftig erlaubt (© Fotolia)

Gute Nachricht für alle freiheitsliebenden Stubentiger: Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat das Streunerverbot aufgehoben. Dieses hätte dazu geführt, dass Katzenhalter Ausflüge ihrer Tiere auf Nachbars Grundstück verhindern müssen.

Stein des Anstoßes waren die beiden Tiroler Katzen Mogli und Minki und deren Ausflüge in Nachbars Gärten. Der betroffene Nachbar hatte nämlich die Katzenhalterin auf Unterlassung geklagt. Sie solle das Streunen ihrer Katzen unterbinden. Er bekam in erster Instanz recht. Das Landesgericht bestätigte laut Anwalt Johannes Margreiter das Urteil des Bezirksgerichts in vollem Umfang, ließ aber gleichzeitig eine Revision an den OGH zu.
Katze Mogli

(© ZOOM-TIROL (ZOOM-TIROL ))


Der OGH wies das Klagebegehren des Nachbarn laut Margreiter endgültig ab. Und zwar mit der Begründung, dass Katzen zu den "kleinen Tieren" zählen würden. Der Nachbar könne sich dagegen nur wehren, wenn das Eindringen in einem Ausmaß erfolge, das über das Ortsübliche hinausgehe und zu einer wesentlichen Beeinträchtigung führe. "Meine Mandantin ist sehr erleichtert. Sie hätte die Katzen sonst weggeben müssen", erzählt der Anwalt im Gespräch mit Heute.at.

Nach Ansicht des OGH überschreitet das Eindringen von zwei Katzen aber nicht die gesetzliche Grenze der Ortsüblichkeit, so Margreiter: "Mogli und Minki - darüber hinaus aber tausende weitere freilaufende Katzen in Österreich sind damit gerettet. Sie können weiterhin im Rahmen der Ortsüblichkeit durch Gärten und Wiesen streunen." Auch müssen die Nachbarn künftig mögliche Verunreinigungen - also auch fremden Katzenkot - dulden und selbst wegräumen.


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1 Kommentar von unseren Lesern

0

ligantus (313)
30.11.2011 18:19

Na ja, da wird dann halt mehr Gift zum Einsatz kommen
Wem da mehr gedient sein wird?


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