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20.12.2011

Wurstsemmel-Angriff

Gegen fette Spende gibt's Versöhnung…

Strache

Strache lehnt ab (© ROBERT JAEGER (APA))

Zwei Tage nach der Attacke auf Heinz-Christian Strache liegt ein Versöhnungsangebot vor. Der angebliche Semmel-Werfer, ein Banker (40), will Weihnachtsfrieden schließen, wenn die Partei für einen karitativen Zweck spendet. Die FPÖ lehnt dies ab, hält an der Klage fest!

Ein Familienvater weiß, wie wertvoll der Weihnachtsfriede ist! Deshalb kommt das Versöhnungsangebot des möglichen Semmel-Werfers, Bankers und Vaters kaum zufällig.

Dem Wiener wird vorgeworfen, auf einem Weihnachtsclubbing in Wien-Favoriten eine Wurstsemmel in Richtung FP-Chef geworfen zu haben. Nach der kräftigen Antwort von Straches Bodyguard endete die Party für den Banker allerdings im Spital.

+++ Hass-Politiker Königshofer würde Prügel-Opfer noch "ein paar in die Fresse geben" +++


Der Anwalt des Semmel-Werfers serviert das Friedensangebot auf der vorweihnachtlichen Aufschnitt- Platte. "Mein Mandant ist ein Gentleman. Er ist bereit, das Kriegsbeil zu begraben, wenn die FP das Angebot einer karitativen Regelung annimmt", erklärt Oliver Scherbaum.

Sollte die Partei auf den Vorschlag eingehen, würde er von einer Klage Abstand nehmen. Die FPÖ ist schon vor der Festtags- Völlerei angefressen: "Dieses Angebot stellt sich nicht,weil wir den Mann klagen werden!" Jedenfalls sind nicht nur die 2000 "Wurstbürger" auf Facebook gespannt, wer vor Gericht wen verwurschten wird ...
(© M. Jelenko & A. Huber)

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2 Kommentare von unseren Lesern

0

richard-walt... (118)
21.12.2011 11:06

andere länder andere sitten
statt mit schuhe werfen wird mit wurschtsemmerl geworfen

0

siska (1377)
21.12.2011 09:30

warum soll er sich darauf einlassen?
ER war es ja nicht, der mit der semmel warf! und so ein kuhhandel würde nur zu einer art "schuldeingeständnis" führen, das überhaupt nicht nötig ist. wenn der banker hc in ruhe gelassen hätte, wäre ihm auch nichts passiert. ausserdem, was geht es den banker an, wer zu einem event eingeladen wurde und wer nicht? da kann man ja genauso sagen, dass der banker sich selbst eingeladen hätte - oder hatte er etwa eine einladungskarte? hätte er auch einen anderen politiker beworfen oder wäre er dem lieber in den a***** gekrochen?!


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