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27.12.2011

Silvester 2011

So wird Ihr Feuerwerk sicher

Silvester Feuerwerk

(© Fotolia)

Gerade zu Silvester kommt es immer wieder zu schweren Unfälle mit Böllern oder Raketen. Heute.at hat beim Österreichischen Bundesfeuerwehrverband die wichtigsten Tipps für den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern erfragt - und erklärt, was es zu beachten gilt, wenn doch etwas passiert.

1. Vorbereitung: Zunächst gilt es, die Gebrauchsanleitung bzw. die Anweisung auf der Verpackung genau zu lesen. Eltern sollten speziell auf die Altershinweise Acht geben.

+++ Die Feuerwerks-Trends 2011 +++

Feuerwerkskörper der Kategorie F1, die eine geringe Gefahr darstellen, keinen hohen Lärmpegel besitzen und auch im Gebäudeinneren gezündet werden dürfen (etwa Wunderkerzen, Partyknaller oder Tischfeuerwerke), dürfen Jugendliche schon ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr verwenden.

Typische bodennahe Feuerwerke der Kategorie F2, wie Babyrockets sowie die bunt leuchtenden "Hummeln", "Bienen" oder Vulkane, sind ab 16 Jahren erlaubt.

Österreichischer Bundesfeuerwehrverband

Österreichischer Bundesfeuerwehrverband

Böller und Raketen der Klasse F3 sind erst für junge Erwachsene (ab 18).

Weiterer wichtiger Punkt: die korrekte Lagerung. Feuerwerkskörper nach dem Kauf nicht in der Nähe von Öfen, Heizkörpern oder in den Taschen Ihrer Kleidung auf.

2. richtige Handhabung: Immer ausreichend Abstand halten von Gebäuden, Tieren und Menschen, wenn Sie Raketen abschießen. Raketen nur aus senkrecht stehenden Flaschen abfeuern, Böller nicht an Türen, Fenster oder auf Dächer werfen.

Wichtig: Blindgänger nicht nochmals anzünden, sondern mit Wasser übergießen und entsorgen.

3. Verhalten im Unglücksfall: Ruhig bleiben, die Feuerwehr (Notruf 122) oder die Rettung (144) rufen. Brandverletzungen mit kaltem Wasser kühlen. Sollte es zu einem Brand kommen, warnen Sie die Nachbarn und weisen Sie die Feuerwehr ein.



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3 Kommentare von unseren Lesern

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Kies1954 (6)
30.12.2011 08:07

Kein Erbarmen mit Verletzten von Knallkörpern - selber schuld
Kein Mensch denkt an die armen Tiere, die sich fürchten. Ich habe jedes Jahr zu tun, meinen Hund zwei Wochen vor Silvester und zwei Wochen nach Silvester zu beruhigen. Wenn die Knallerei wenigstens nur auf den Silvester 24 Uhr beschränkt wäre. Was ist so schön an der Knallerei? Ich verstehe das nicht. Anscheinend ist der Krieg schon viel zu lange vorbei.

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Kanonenrohr (113)
29.12.2011 19:50

Der erste gescheite Artikel rund um's
Knallen!.
Der ORF macht den Leuten klar, das die Böller von aussen gefährlich sind und den Heimischen Unternehmen der Umsatz fehlt und zu gleich der Fekter die Steuer fehlt.
Also kaufen wir brav in Österreich, damit Alle was haben von Austria-Klang der Klasse II. Na ja............
Haben wir echt keine anderen sorgen als Sylvesterknaller, fürchten sich unsere Politiker schon, diverse Wählerstimmen zu verlieren bei den einzigen Tag was den Österreicher noch geblieben ist, bei den schrecken unserer Politik und deren weiterkommen für den Bürger!.

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rehse (312)
29.12.2011 11:57

Hoffentlich wird
dies auch von den Sorglosen bedachtet werden. Und von denen, die meinen, billig und laut sind die wichtigsten Attribute für Feuerwerk.


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