Glemmtalerhof Österreich

Elektrischer Defekt löste Hotel-Brand aus

Das Rätsel ist gelöst: "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" löste ein Defekt in den elektrischen Leitungen den Großbrand im Glemmtalerhof im Wintersportort Saalbach-Hinterglemm aus, wie die Polizei am Donnerstag bekannt gab.

Laut Brandermittlern kam es in den elektrischen Leitungen, die in der Zwischendecke über der finnischen Sauna im fünften Stock des Glemmtalerhofs verlegt waren, zu einem Defekt, was in weiterer Folge zum Großbrand führte. Dass der Brand gelegt wurde, schließen die Spezialisten aus.

Damit hat sich die Vermutung von Karl Schnell, dessen Ehefrau Christine das Hotel führt, bestätigt. Der FPÖ-Landesparteiobmann und praktische Arzt hatte bereits in der Brandnacht gegenüber der APA erklärt, dass die Ursache des Feuers offenbar ein elektrischer Defekt im Saunabereich war.

Das Feuer war am 25. Dezember gegen 22.15 Uhr ausgebrochen. 141 Hotelgäste mussten evakuiert werden. Zwei Urlauber wurden mit Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht.

Laut Landesfeuerwehrverband Salzburg waren insgesamt 441 Helfer im Einsatz, davon 386 Feuerwehrleute von 18 Wehren. An den Brandermittlungen beteiligten sich Beamte des Bundes- und Landeskriminalamtes sowie der Bezirksbrandermittlung Zell am See.


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