Arbeitszeiten für Qualmer Österreich

Immer mehr Chefs lassen Raucher länger arbeiten

Robert Hartlauer

Robert Hartlauer

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Raucher gegen Nichtraucher – das ist Brutalität! Nach der Heute-Story über längere Arbeitszeiten für Ketten-Qualmer gehen die Wogen hoch. Leser meldeten , dass auch an ihren Arbeitsplätzen zusätzliche Rauchpausen mittels Stechuhr kontrolliert werden. Die Mehrheit findet es fair, dass Nichtraucher früher Dienstschluss machen.

"Raucher machen sehr wohl mehr Pausen als Nichtraucher. Ich finde die Regelung in Ordnung" postet User aquaris auf der Heute-Homepage und ist mit seiner Meinung nicht allein. Leser postbrawler rechnet vor: "Ein starker Raucher verheizt in den 8 bis 9 Arbeitsstunden bis zu 40 Glimmstängel. Ich geh mal großzügig von drei Minuten pro Tschik aus, macht zwei Stunden Rauchpause."

Entgegen Gewerkschafts-Infos gibt es bereits mehrere Unternehmen, die Raucherpausen strikt regeln. Robert Hartlauer, selbst bekennender Viel-Raucher, erklärt: "Die Zeit, die nicht für die Arbeit genutzt wird, wird abgezogen. Ich muss als Unternehmer immer korrekt auf die Arbeitszeit achten."

Auch bei Ikea wird es so gehandhabt. "Sobald ein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlässt, muss er zur Stechuhr", erklärt Sprecherin Barbara Riedl. Swarovsky, Sandoz und die Hypo komplettieren die prominente Liste.
"Wenn ich als Raucher stempeln müsste, wäre das ungerecht im Vergleich mit Kaffeetrinkern oder auch Leuten, die eine gute Verdauung haben. Denn die verschwinden deswegen mehrmals am Tag für weit mehr als fünf  Minuten", meint User Kommentar 645. Unsere Umfrage ergab: 52 Prozent der Leser empfinden Zeitstrafen für Raucher als fair.


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