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25.01.2012

Neues Gutachten liegt vor

Deutsche soll Estibaliz C. entlasten

Eislady

Estibaliz C.: Diese Woche kommt der Vater mit Baby zu Besuch (© Raunig)

Die Ex- Frau des ermordeten Gatten von Esibaliz C. soll mit ihrer Aussage die Eislady entlasten. Und seit kurzem liegen der Justiz, wie NEWS exklusiv berichtet, neue Polizeiprotokolle, sowie die Obduktionsbefunde und die ballistischen Gutachten zu der Causa vor.

Als Zeugin der Verteidigung wird bei dem Prozess gegen die Spanierin vermutlich eine deutsche Polizistin auftreten, mit der Holger H. vor seiner Heirat mit "Esti" liiert gewesen war. Sie gab jetzt im Zuge einer Einvernahme an, während ihrer Beziehung mit dem Mann von diesem "schwer misshandelt" worden zu sein und "wegen seiner fürchterlichen Drohungen gegen mich in Todesangst vor ihm gelebt" zu haben.

Aus den neuesten Polizei-Unterlagen geht hervor:
  • Holger H., "Estis" Ex-Gatte, dürfte Mitte April 2008 getötet worden sein.
  • In seinem Kopf fanden sich drei Einschüsse. Ein Durchschuss war in der rechten Schläfe eingetreten und aus der linken Schläfe ausgetreten. Zwei Schüsse gegen den Hinterkopf wurden von hinten in enger Nachbarschaft abgegeben.
  • Bei Manfred H. (der in der Nacht vom 21. auf den 22. November 2010 umgebracht worden sein soll) konnten "drei Kugeln im Hinterkopf, sowie ein Streifschuss hinter dem linken Ohr festgestellt werden"
  • Genauso wie bei Holger H. "wurden die Schüsse allesamt aus zehn bis zwanzig Zentimeter Entfernung abgegeben."
  • Im Sommer 2010 hatte die mutmaßliche Zweifach-Mörderin - wie Untersuchungen an ihrem Computer ergaben - im Internet ausgiebig zum Thema "Giftmord" recherchiert; und in der Folge per Kreditkarte zwei letal wirkende Pflanzensamen bei einem Gartencenter bestellt. Keimlinge, durch deren Verabreichung (sollte der "Konsument" die Einnahme überleben) schwere, irreparable Organschädigungen ausgelöst werden. Defekte, die Rechtsärzte an den sterblichen Überresten des zweiten mutmaßlichen Opfers der "Eiswitwe" ausmachten. Toxikologische Untersuchungen diverser Gewebeteile von Manfred H. brachten letztlich jedoch keine Hinweise auf Rückstände der betreffenden Substanzen.


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