Vor Polizei geflüchtet Österreich

Alkolenker versteckte sich unter Einkaufswägen

Alkolenker versteckte sich unter Einkaufswägen

Einkaufswagerl-Sharing: Innovative Idee oder Schachsinn? (© Fotolia.com)

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Einkaufswagerl-Sharing: Innovative Idee oder Schachsinn?
Im Burgenland ist die Polizei am Wochenende erneut zu Schwerpunktkontrollen ausgerückt: Die Bilanz: 16 Autofahrern wurde der Führerschein abgenommen, sechs weitere wurden wegen Alkoholisierung zwischen 0,5 und 0,8 Promille angezeigt. In Eisenstadt versteckte sich ein Betrunkener vor den Polizisten unter Einkaufswagerln. Im Bezirk Neusiedl am See zogen Beamte einen Alkolenker mit zwei Promille aus dem Verkehr.

In der Nacht auf Sonntag wurde die Schwerpunktaktion mit 24 Beamten durchgeführt. Ein Autofahrer aus dem Bezirk Eisenstadt wollte die Polizisten austricksen: Nachdem er die Beamten bemerkt hatte, bog er auf den Parkplatz eines Einkaufszentrums ab und "versteckte" sein Auto hinter einem Abstellplatz für Einkaufswagerl.

Der 26-Jährige hatte aber schon die Aufmerksamkeit der Gesetzeshüter auf sich gelenkt: Der linke Vorderreifen seines Pkw war nämlich so stark beschädigt, dass er nur mehr auf der Felge fuhr, was für entsprechenden Lärm sorgte. Die Polizisten fanden den Mann - er hatte 1,62 Promille Alkohol im Blut - schließlich unter den Einkaufswagerln. Am Auto fehlte die vordere Stoßstange samt Kennzeichen.

Alkotest verweigert
60 Beamte waren bei Kontrollen in der Nacht auf Samstag im Einsatz. Ein 56-jähriger Wiener wollte unbedingt eine Anhaltung vermeiden: Als ihn die Polizisten auf der Südostautobahn (A3) bei der Auffahrt Müllendorf (Bezirk Eisenstadt Umgebung) zu stoppen versuchten, trat der Mann aufs Gas und fuhr davon. Wenige Kilometer weiter war für ihn in Hornstein Endstation.

Der 56-Jährige verweigerte den Alkotest und verhielt sich laut Exekutive so aggressiv, dass er vorläufig festgenommen wurde. Auch im Bezirk Oberpullendorf wollte sich ein Autofahrer aus dem Staub machen. Er wurde ebenfalls gestoppt, sein Test ergab 1,62 Promille. Auffallend bei den Kontrollen am Wochenende war, dass ausschließlich Männer zu tief ins Glas geschaut hatten, hieß es von der Polizei.

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