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Heute im Brennpunkt: Austro-Jihadisten

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15.02.2012

Fahrzeuge verweht

Heftiger Sturm fegte Busse von der Straße

Sturmböen und anhaltender Schneefall haben für hängen gebliebene Fahrzeuge und zahlreiche Verkehrsunfälle mit vorwiegend Sachschäden gesorgt. Im Bereich Obertrum fegte der Wind gleich zwei Postbusse von der Straße.

+++ Unfälle in ganz Österreich +++

Im Flachgau wurden zwei Postbusse regelrecht verweht. Laut ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel blieben die Fahrgäste unverletzt. Einige Straßen im Flachgau und Pinzgau mussten vorübergehend gesperrt werden, wie die Obertrumer sowie die Seekirchner Landesstraße und die B164 zwischen Mühlbach und Dienten (Pinzgau).

"Um 9.00 Uhr wurde ein in Richtung Mattsee fahrender, mit drei Fahrgästen besetzter Bus von einer Windböe erfasst und über die Fahrbahn hinaus an den Straßenrand geschoben, wo er im Schnee steckenblieb", schilderte Zumtobel. Feuerwehrleute zogen den Bus heraus. Eine Stunde nach dem Unfall konnte der Chauffeur die Fahrt fortsetzen. Um 11.00 Uhr erfasste abermals eine Windböe seitlich einen Postbus, der von Obertrum ohne Fahrgäste in Richtung Salzburg fuhr.

Anderes Fahrzeug touchiert
Der Wind schob den Bus über die Mittellinie, das Fahrzeug touchierte einen entgegenkommenden Pkw und landete in einer Wiese. Zwei Autoinsassen wurden offenbar leicht verletzt. Die Lenker der 15 Meter langen und 3,20 Meter hohen Busse seien angewiesen worden, dass sie mit äußerster Vorsicht und geringer Geschwindigkeit fahren sollen, hieß es seitens der ÖBB.

Der Sturm brachte es im Flachgau auf Spitzen von 103 km/h auf dem Kolomannsberg. "In Mattsee wurde ein Wert von 84 km/h gemessen, am Salzburger Flughafen 76 km/h", berichtete Alexander Ohms von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. Um den Sonnblick (Pinzgau) fegte der Wind mit 101 km/h, um die Loferer Alm mit 109 km/h. Bis zu 40 Zentimer Neuschnee wurde erwartet.

Sturmböen führten zu weiteren Unfällen
Einige Fahrzeuglenker sind Einsatzkräften zufolge trotz der winterlichen Straßenverhältnisse zu schnell unterwegs gewesen. Aber auch die Sturmböen verbunden mit schlechter Sicht und die Schneeverwehungen trugen zu den zahlreichen Unfällen bei. Einige Fahrzeuge standen quer.

Auch viele Skilifte wurden wegen der Sturmböen eingestellt. Die Lawinengefahr stieg auf "groß", im südlichen Lungau war sie "erheblich".


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