Stundenlange Suche Österreich

Zwei Lawinentote in Obersteiermark

Lawine Suche

Leider brachte die Suche keinen Erfolg

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Leider brachte die Suche keinen Erfolg

Zwei Tourengeher sind am Donnerstag in der Obersteiermark bei zwei Lawinenabgängen verschüttet und getötet worden. In beiden Fällen wurde es nach stundenlangen Suchaktionen in den Abendstunden zur traurigen Gewissheit: Die beiden Männer, 25 bzw. 56 Jahre alt, waren unter den Schneemassen ums Leben gekommen.

Der 56-Jährige, ein erfahrener Alpinpolizist aus dem Bezirk Leoben, hatte sich mit seiner Frau auf einer privaten Skitour vom Rosenkogel auf die Mugel (1.630 Meter) befunden. Die beiden waren gegen 13.30 Uhr im Bereich Roßeck unterwegs, als sie vermutlich selbst ein Schneebrett auslösten. Während der Mann von den Schneemassen mitgerissen wurde, blieb die hinter ihm gehende Frau unverletzt. Sie setzte sofort via Handy einen Notruf ab und begann auf eigene Faust mit der Suche.

+++ Verschüttete bei Lawinenabgängen in Ischgl +++

Wegen orkanartiger Windböen konnte kein Hubschrauber eingesetzt werden. Rund 30 Helfer von Bergrettung und Alpinpolizei stiegen mit Suchhunden zu der auf 1400 m Seehöhe gelegenen Unfallstelle auf und suchten mit Sonden stundenlang nach dem Vermissten. Gegen 19.30 Uhr, knapp vor Abbruch der Suche, fanden sie dann den Toten.

Zweiter Toter im Murtal
Schauplatz des zweiten Lawinenunglücks war der Zirbitzkogel (2.396 Meter) im Bezirk Murtal. Bei einer Übung der Alpinpolizei waren Teilnehmer gegen 14.30 Uhr auf Spuren gestoßen, die in einen Lawinenkegel hinein, aber nicht mehr heraus führten. Daraufhin wurde eine Suchaktion eingeleitet, an der rund 80 Kräfte der Bergrettung und der Alpinpolizei beteiligt waren. Gegen 18.00 Uhr stießen die Helfer schließlich auf den Verschütteten, einen 25-Jährigen aus Obdach, der nur noch tot geborgen werden konnte.

APA/red


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