Bei Faschingsumzug Österreich

18-Jährige wurde zu lebender Fackel

Rettung

Die Verletzte wurde mit der Rettung ins LKH Knittelfeld gebracht

Rettung

Die Verletzte wurde mit der Rettung ins LKH Knittelfeld gebracht

Zur lebenden Fackel wurde am Dienstag eine Obersteirerin bei einem Unfall bei einem Faschingsumzug in Knittelfeld. Die 18-Jährige erlitt schwerste Verbrennungen.

Beim Nachtanken eines Stromaggregates war die Dekoration in Brand geraten und hatte auf die Kleidung des Mädchens übergriffen. Laut Rotem Kreuz bestand Lebensgefahr. Der Zwischenfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 15.00 Uhr. Beim Nachfüllen von Benzin in ein Stromaggregat auf einem der Umzugwagen dürften sich Dämpfe entzündet haben.

Wollte Wertsachen aus Brandbereich retten
Eine Stichflamme setzte die Dekoration in Brand. Die 18-Jährige, die persönliche Gegenstände aus dem Gefahrenbereich bergen wollte, wurde selbst von den Flammen erfasst, ihre Hose aus Kunststoff begann zu brennen. Andere Akteure auf dem Umzugwagen kamen ihr zur Hilfe und löschten die Flammen mittels Decken und Feuerlöscher.

Die Verletzte wurde mit der Rettung ins LKH Knittelfeld gebracht und von dort ins Wiener AKH geflogen. Laut Rotem Kreuz hat die junge Frau Verbrennungen zweiten und dritten Grades an Armen und Beinen erlitten, 30 bis 40 Prozent der Hautoberfläche seien betroffen. Verbrennungen dieser Massivität seien als lebensgefährlich einzustufen.


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