Heute im Brennpunkt: Neue X-Box | Hagelwetter
Lade Login-Box.
|
26.02.2012
In Lech
Familie feierte Messe für Prinz Friso
"Man verspürte das Gefühl, dass Lech die Familie liebt", schilderte der königliche Berichterstatter die Messe (© APA)
Lawinen-Unglück um Prinz Johan Friso
Chronologie
So verlief das Lawinen-Drama
Trotz Friso-Dramas
Lech wirbt weiterhin mit Tiefschnee
Massive Gehirnschäden
Prinz Frisos Herz stand 50 Minuten lang still!
Nach Horror-Diagnose
Frisos Familie sucht jetzt Reha-Klinik
Moosbrugger
Spitalsbesuch von Frisos Lawinen-Begleiter
Ermittlungen
Wer löste die Lawine aus, die Friso begrub?
Fahrlässigkeit
Staatsanwalt ermittelt wegen Prinz Johan Friso
Interview
Kristl Moosbrugger zum Lawinen-Unglück
+++ Prinzessin Caroline in Zürs +++
Er habe nach dem Unglück einen 50 Minuten andauernden Herzstillstand gehabt, teilte der Leiter der traumatologischen Intensivstation an der Innsbrucker Klinik, Wolfgang Koller, am Freitag mit. Friso habe durch den Sauerstoffmangel "massive Schäden" im Gehirn erlitten. Es könne derzeit nicht gesagt werden, ob er jemals wieder das Bewusstsein erlangen werde. Die Angehörigen feierten eine Messe für den Komapatienten.
Die Messe stand ganz im Zeichen des verunglückten Prinzen. "Man verspürte das Gefühl, dass Lech die Familie liebt", schilderte der königliche Berichterstatter, Hans Jacobs, am Sonntag. Viele Einheimische und Freunde der Familie hätten an dieser emotionalen, warmen und intimen Zeremonie teilgenommen. Die Betroffenheit war offensichtlich.
Die Anteilnahme der Bevölkerung war auch in der Heimat der königlichen Familie, in den Niederlanden, zu erkennen. Immer mehr Grußkarten und Blumen trafen im Palast in Den Haag als Zeichen des Mitgefühls ein, berichteten niederländische Medien.
Das Königshaus hatte indes in einer Veröffentlichung um die Wahrung der Privatsphäre gebeten. "Die Familie Seiner Königlichen Hoheit Prinz Friso muss lernen, mit der Situation von Prinz Friso umzugehen und ihr Leben darauf einzurichten. Das braucht jetzt ihre ganze Aufmerksamkeit", hieß es auf der Homepage der Königsfamilie.
Vergangenen Freitag, eine Woche nach dem Lawinenunfall, hatte es vonseiten der behandelnden Ärzte erstmals eine Stellungnahme zum Gesundheitszustand von Prinz Friso gegeben. Laut Intensivmediziner Koller könne eine neurologische Behandlung Monate, wenn nicht Jahre in Anspruch nehmen.
Friso habe während des 50-minütigen Herzstillstandes am Unfallort reanimiert werden müssen. Dies war laut Koller ein sehr, sehr langer Zeitraum: "Man kann auch sagen, zu lange." Am Donnerstag sei es erstmals möglich gewesen, eine Magnetresonanztomographie ohne Gefahr für den Patienten durchzuführen. Seither und aufgrund einiger neurologischer Tests stehe die Diagnose fest.
Die königliche Familie werde jetzt eine geeignete Einrichtung für die Rehabilitation suchen, erklärte der Intensivmediziner. "In Holland gibt es so etwas gar nicht", meinte Jacobs dazu. Eventuell könne ein geeignetes Reha-Zentrum in England gefunden werden.
In der vergangenen Woche hatten Königin Beatrix und Frisos Ehefrau Mabel täglich den Weg von Lech nach Innsbruck auf sich genommen, um den Komapatienten zu besuchen. Auch dessen fünfjährige Tochter, Zaria, und Mabels Mutter waren am Krankenbett. Zudem fanden sich an einigen Tagen Johan Frisos Brüder, Kronprinz Willem-Alexander und Constantijn, mit ihren Ehefrauen ein.
In Lech, wo sich das Lawinenunglück zugetragen hatte und wo die Königsfamilie seit Jahrzehnten ihren Skiurlaub verbringt, zeigte man sich angesichts der schlechten Nachrichten aus Innsbruck "geschockt und zutiefst betroffen". Der ganze Ort habe seit dem Lawinenabgang gehofft, dass sich der Gesundheitszustand von Prinz Johan Friso verbessere, erklärte Bürgermeister Ludwig Muxel.
Das hoffe man auch weiterhin. "Unser ganzes Mitgefühl gilt der Familie, besonders Johan Frisos Gattin Mabel und den Kindern", sagte der Ortschef.
Verwandte Artikel
Seit 19. Februar vermisst
Begleiter mitgerissen
Nach Lawinenabgang
Keine Chance für Tourengeher
"Ein Osterwunder"
Schwarzer Ostermontag
Tourengeher sofort tot
Drama in Südtirol
10 Monate bedingte Strafe
Schwer verletzt geborgen
Von Freunden geborgen
Begleiterin noch vermisst
Eiskletterer aus Wien
Dachlawinen-Gefahr
Wettlauf gegen Schneemassen
Heli-Suche erfolglos
Skiurlaub in Lech
Mann fast unverletzt
In Tirol und Salzburg
Größte Gefahr
Snowboarder im Graben
Lawinendrama
Lawinenopfer
Ins Krankenhaus geflogen
Nach Lawinen-Unglück
Schwarzer Freitag
Bergwacht mit Suchhunden
Deutscher leicht verletzt
Selbst ausgelöst
40-Jähriger löste Schneebrett aus
Tragödie nahe Innsbruck
Jetzt im Spital
Stufe 4 von 5
Nach tragischem Unglück
Schneeunglück in Sellrain
Steirer gestorben
In Klinik geflogen
Auf der Hohen Munde
In 1,7 m Tiefe gefunden
1,5 Meter tief verschüttet
"Ansprechbar"
Mehrere Schneeunfälle
Kettenpflicht ausgerufen
Verursacher nicht gefunden
Nach Lawinen-Drama
Nach wie vor im Koma
Verfahren wegen Körperverletzung
Samstagfrüh in München
LokalesHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
LokalesVideoHeute
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt