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12.03.2012
Ermittlungen in Tirol
Geldtransporter "verlor" 400.000 Euro
Geldsack: 400.000 Euro sind verschwunden (© Fotolia)
Mit einem mysteriösen "Euroschwund" beschäftigt sich derzeit die Tiroler Polizei. Bei einem Geldtransport aus dem Zillertal nach Innsbruck sollen rund 400.000 Euro verschwunden sein, berichtete die Tiroler Tageszeitung. Unklar sei, ob es sich um Diebstahl, Verlust, Betrug oder Schlamperei handle. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes stünden erst am Beginn.
Die Tat habe sich am vergangenen Dienstag ereignet. An diesem Tag sei der gepanzerte Geldtransporter eines Innsbrucker Spezialunternehmens unterwegs gewesen, um Bargeld aus dem Hinteren Zillertal in die Landeshauptstadt zu bringen. Wie viel Geld genau zugeladen worden sei, sei öffentlich nicht bekannt. Fix sei lediglich, dass bei der Ankunft in Innsbruck die Summe von "annähernd 400.000 Euro" gefehlt habe.
Immer wieder Fälle in Tirol
In den vergangenen Jahren gab es in Tirol wiederholt spektakuläre Fälle von verschwundenem Geld. 1987 verschwand aus dem Frachtraum einer Dash der Tyrolean Airways ein Postsack mit elf Millionen Schilling Inhalt (800.000 Euro). Der Fall ist bis heute ungeklärt.
Im Zuge der Ermittlungen überprüften die Kriminalisten damals auch einen Polizeibeamten, der für Schlagzeilen sorgte: als Geldbote sollte der Mann 21 Millionen Schilling (1,5 Mio. Euro) bei der Zentrale der Innsbrucker Sparkasse abliefern. Er übergab das Geld einem vermeintlichen Bankangestellten. Seither gibt es keinen Hinweis mehr auf den Verbleib der Millionen.
APA/red.
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