Urteil nicht rechtskräftig Österreich

13 Jahre Haft für Ländle-Bankräuber

Gericht

Der Verdächtige blieb im Gerichtssaal gelassen

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Der Verdächtige blieb im Gerichtssaal gelassen

Ein 53-jähriger Niederösterreicher wurde am Dienstag am Landesgericht Feldkirch wegen schweren Raubes sowie illegalen Waffenbesitzes zu einer unbedingten Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt. Er hatte am 1. Februar eine Bank in Bregenz überfallen.

Der Mann hatte am 1. Februar 2012 mit einer Sturmmaske vermummt die Bank betreten, zwei Angestellte mit einer großkalibrigen Waffe bedroht und Geld verlangt. Im Anschluss flüchtete er mit seiner Beute zu Fuß. Doch lange konnte er sich nicht erfolgreich verstecken. Schon bald gingen bei der Polizei erste Hinweise auf den zehnfach vorbestraften Mann aus Niederösterreich ein, der als gewaltbereit beschrieben wurde und keinen festen Wohnsitz haben soll.

Zunächst wurde der Mann im Ausland vermutet, aber zehn Tage später in der Wohnung eines Bekannten in Bregenz festgenommen. Der 53-Jährige holte im Prozess nicht lange aus, er entschuldigte auch nichts. Als Motiv gab er an, dass er kein Geld gehabt und keinen anderen Ausweg gesehen habe.

Beute fast komplett sichergestellt
Der Mann, der in seinem Leben bereits zu 30 Jahren Haft verurteilt wurde und mehr als die Hälfte davon auch verbüßte, schien das Prozessergebnis gelassen zu nehmen. Mildernd wogen das Geständnis und der Umstand, dass die Beute fast zur Gänze sichergestellt wurde. Die von der Beute fehlenden 1.940 Euro muss er zurückzahlen.


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